La Manjoya zwischen Wald, Jakobsweg und Vía Verde

Naturkundliche Einblicke und Waldwege

La Manjoya zeigt sich über konkrete Orte und Wege. Das Aula de Naturaleza de La Manjoya befindet sich im ehemaligen Gebäude des FEVE-Bahnhofs. Es wird vom Fondo para la Protección de los Animales Salvajes (FAPAS) geleitet; dort finden verschiedene naturkundliche Bildungsaktivitäten für Kinder statt. Bei seiner Bildungsarbeit setzt das Aula echte Ameisenkolonien, Amphibienterrarien und spielerische Vermittlung ein. Naturkunde erhält hier dadurch eine anschauliche Form, bei der Beobachtung und spielerisches Lernen nebeneinanderstehen.

Ein weiterer Naturort ist der Bosque de La Zoreda. Er liegt innerhalb des Geländes der ehemaligen Fábrica Nacional de Explosivos de La Manjoya. Im Wald lassen sich Eichhörnchen, Wildschweine, Rehe und eine große Zahl von Vögeln beobachten. Durch den dichten Wald führt ein 4 Kilometer langer Weg mit Eichen, die auch als carbayos bezeichnet werden, außerdem mit Ahorn, Birken und weiteren Baumarten. Wer den Weg erkundet, kann den Blick deshalb sowohl auf den Verlauf durch den Wald als auch auf die unterschiedliche Vegetation und Tierwelt richten.

Zum Bosque de La Zoreda führen der städtische Bus der Linie 10 sowie die Cercanías-Bahn von Renfe über den Bahnhof El Caleyo.

Routen für Rad, Spaziergang und Inlineskates

Ein eigener Wegbezug ist die Senda Verde Oviedo-Fuso La Reina. Bei La Manjoya überquert sie die Autobahn Ruta de la Plata über eine Holz-und-Eisen-Brücke. Die Senda Verde verfügt an mehreren Stellen über Picknickplätze, sodass zu ihrem benannten Verlauf neben dem markanten Brückenbauwerk auch mehrere Plätze für eine Pause gehören.

Die Vía Verde de Fuso ist eine Route mit geringem Schwierigkeitsgrad, barrierearm beziehungsweise zugänglich und vollständig asphaltiert. Sie lässt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Inlineskates nutzen und führt an der Antigua Estación de Tren de La Manjoya vorbei. Im Bereich der Estación de La Manjoya gibt es ein Naturklassenzimmer, in dem temporäre Ausstellungen von regionalem Interesse stattfinden. Auf diese Weise stehen bei diesem Routenabschnitt verschiedene Fortbewegungsarten, ein ehemaliger Bahnhof und naturkundliche Ausstellungen in einem gemeinsamen thematischen Zusammenhang.

Jakobsweg und Iglesia de Santiago Apóstol

Auch der Jakobsweg prägt den Ortsbezug. Auf seinem letzten Abstieg führt er durch El Caserón und La Manjoya und erreicht das Stadtgebiet von Oviedo über den Stadtteil San Lázaro. Die Iglesia de Santiago Apóstol de La Manjoya liegt auf einer von Bäumen bestandenen Wiese zwischen El Caserón und La Bolgachina. Sie gilt als klassisches und bemerkenswertes Beispiel volkstümlicher Architektur.

Die Iglesia de Santiago Apóstol de La Manjoya weist einen Portikus, einen rötlichen Glockengiebel mit drei Bögen und spitze Zieraufsätze auf. Seit dem 7. März 2010 zeigt die Iglesia de Santiago Apóstol de La Manjoya in ihrem Innenhof außerdem eine Santiago-Skulptur aus weißem Granit. Zusammen mit dem Verlauf des Jakobswegs erhält die Kirche damit einen klaren Bezug zur Santiago-Tradition und zur örtlichen Architektur.

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