Otur zwischen Playa de Otur, Jakobsweg und Kulturspuren
Küste und Strand
Otur zeigt seinen Charakter an der asturischen Küste besonders deutlich: Die Playa de Otur ist fast 600 Meter lang und hat feinen, dunklen Sand. Dadurch steht an diesem Küstenabschnitt nicht nur der Ortsname, sondern ein klar umrissener Strand im Mittelpunkt. An diesem Strand gibt es Parkplätze; in der Hauptsaison gibt es eine Überwachung, außerdem stehen Duschen und Toiletten zur Verfügung. Diese konkreten Einrichtungen gehören zur praktischen Orientierung rund um den Strand und lassen sich bei der Tagesplanung berücksichtigen.
Am Camino de Santiago
Durch Otur führt der Camino de Santiago del Norte, auch Camino de Santiago de la Costa genannt, als Etappenpunkt im Gemeindegebiet von Valdés. Der Abschnitt des Camino durch Valdés weist moderate Steigungen auf und gilt als ohne größere Schwierigkeiten begehbar. Auf dem Weg durch Otur liegen wenige Meter weiter die Reste einer alten Pilgerherberge. Der Verlauf des Weges und die erhaltenen Reste geben dem Ort neben der Strandlandschaft einen eigenen historischen Bezug. Wer sich für den Jakobsweg interessiert, findet in Otur damit sowohl den benannten Streckenverlauf als auch eine konkrete Spur seiner Pilgergeschichte.
Sakrale Orte in Otur
Zur sakralen Geschichte von Otur gehören mehrere präzise verortete Bauwerke. Das Benediktinerpriorat von Otur befindet sich im Ortsteil El Carral nahe der Pfarrkirche und war vom Kloster Corias abhängig. Am Ortsende von Otur befindet sich im Abschnitt Los Remedios die Kapelle Santa Isabel. In Otur stehen damit ein Priorat nahe der Pfarrkirche und eine Kapelle am Ortsende als unterschiedliche religiöse Bezugspunkte nebeneinander. Die beiden Orte markieren verschiedene Punkte innerhalb Oturs und ergänzen den Bezug zum Camino um eigenständige sakrale Architektur.
Archäologische und historische Spuren
Auch die ältere Geschichte ist an konkreten Orten greifbar. Das Castro de El Castiecho de Caleya de Otur gehört zum Inventario del Patrimonio Cultural de Asturias und ist dort mit dem Code IPCA-YA-34-075 verbunden. Ein Weg führt über den Monte Faro bis nach El Bao; dort sind Reste einer alten Römerstraße zu sehen. Im Jahr 1044 gehörte Otur zur Gründungsausstattung von San Juan Bautista de Corias. So reicht der historische Bogen in Otur von einer archäologischen Stätte über die Römerstraße bis zu einer mittelalterlichen Verbindung mit Corias.
Neugotik und indische Architektur
Zum architektonischen Bild von Otur zählen die Kirche San Bartolomé und Villa Rosita. Die Kirche San Bartolomé in Otur ist neugotischen Stils. Villa Rosita in Otur ist ein Beispiel für indische Architektur. Beide Bauwerke stehen für unterschiedliche architektonische Bezüge und geben dem Ort neben Strand und Jakobsweg ein weiteres kulturelles Thema.
Den Aufenthalt ausrichten
Bei der Wahl eines Hotels in Otur können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts an Strand, Jakobsweg oder Baukultur knüpfen. Die Playa de Otur, der Camino de Santiago del Norte und die sakralen, archäologischen sowie architektonischen Spuren eröffnen jeweils einen eigenen Blick auf den Ort und lassen sich bei der persönlichen Reiseplanung unterschiedlich gewichten. Für einen Strandtag sind die genannten Einrichtungen an der Playa de Otur Teil der Orientierung; für einen Tag am Camino zählen der Verlauf durch Valdés und die moderaten Steigungen zu den beschriebenen Rahmenbedingungen. Kulturinteressierte können die benannten sakralen, archäologischen und architektonischen Orte als eigene Themen des Aufenthalts betrachten.
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