Grandiella zwischen Sierra del Aramo und Kulturspuren
Grandiella zwischen Gebirgspass und Kulturspuren
Grandiella verbindet Berglandschaft, Routenverlauf und Kulturspuren bis in die Jungsteinzeit. Das Erholungsgebiet Área Recreativa de Viapará liegt an einem Gebirgspass zwischen den Ausläufern der Sierra del Aramo und des Monsacro und innerhalb der geschützten Landschaft Sierra del Aramo. Diese Verbindung aus Passlage und geschütztem Bergraum gibt dem Ort einen klaren landschaftlichen Schwerpunkt, ohne dass die kulturelle Seite in den Hintergrund tritt. Schon an diesem Ausgangspunkt treffen daher die Landschaftsbezüge von Sierra del Aramo und Monsacro auf die historischen Spuren innerhalb Grandiellas.
Panorama und geschützte Landschaft
Vom Área Recreativa de Viapará bietet sich ein weiter Panoramablick auf die Gemeinden Riosa und Morcín, die Stadt Oviedo, die Picos de Europa, den Monsacro und die Sierra del Aramo mit dem Angliru. Die Aussicht reicht damit von bewohnten Gemeinden und städtischem Raum bis zu markanten Gebirgslandschaften. Wenn Sie bei der Wahl eines spanischen Urlaubsortes Bergbilder ebenso wichtig finden wie Orts- und Kulturbezüge, bildet dieses Panorama einen besonders greifbaren Schwerpunkt. Mehrere unterschiedliche Landschaftsräume und die Stadt Oviedo gehören dabei zu den ausdrücklich genannten Blickzielen.
Route PR AS-122 Ruta de la Gamonal
Für aktive Tage führt die Route PR AS-122 Ruta de la Gamonal durch die Brañas von Ortigales und Castrupín und erreicht anschließend den künstlichen See Toyu de Veguellina. Der Zugang zur Route führt über die lokale Straße Ri-1 von La Vega in Richtung Grandiella und anschließend über Ri-2 durch Viapará bis zum Parkplatz Cobayos. Wer Wege gern über konkrete Zwischenziele plant, kann sich an Ortigales, Castrupín und Toyu de Veguellina orientieren. Die Abfolge verbindet dabei die Brañas von Ortigales und Castrupín mit dem künstlichen See als anschließendem Zielpunkt. Zusätzlich ist die geschützte Landschaft Sierra del Aramo von Riosa aus über die RI-2 erreichbar, die nach Grandiella führt.
Kapelle und archäologische Spuren
Die Kapelle San Pedro wurde in den 1980er-Jahren restauriert. Sie besitzt ein quadratisches Kirchenschiff, das durch ein Portal mit Rundbogen erschlossen wird; dem Portal ist ein kleiner Vorbau vorgelagert. Ihr Glockengiebel hat eine einzige Öffnung. Die Restaurierung und diese einzelnen Baumerkmale geben San Pedro einen eigenständigen Platz unter den Kulturspuren Grandiellas. Im Gebiet von Villallana, innerhalb von Grandiella, wurden zwei neolithische Hügelgräber erfasst; sie wurden am 17. Mai 1970 lokalisiert. Für Interessierte an vorgeschichtlichen Spuren gehören damit sowohl die Hügelgräber von Villallana als auch der historische Bezug von Picu la Peral zum Ortsbild.
Ein weiterer historischer Bezug ist Picu la Peral: ein ovaler Castro-Turm mit unregelmäßiger Oberfläche und einer Größe von etwa 19 × 11 Metern. Zu den Befestigungselementen gehören ein niedriger Wall und ein möglicher Graben. Picu la Peral wird mit Grandiella, der Pfarrei Vega in Riosa, in Verbindung gebracht. Die ungefähre Größe, die ovale Form, die unregelmäßige Oberfläche und die genannten Befestigungselemente ergänzen den archäologischen Bezug um konkrete Einzelheiten.
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