Grado (Asturien): Markt, Kultur und Landschaft

File:Casa, Grado, Asturias.jpg File:Casa, Grado, Asturias.jpg Foto: Simon Burchell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Markt von Grau/Grado ist der älteste Markt Asturiens und geht auf das Mittelalter zurück, als Alfons X. der Weise der Villa mit der Carta Puebla das Privileg für einen wöchentlichen Markt verlieh. Mittwochs und sonntags findet der Markt statt; seine Tradition ist mit dem Camín Real de la Mesa und dem Camino de Santiago verbunden.

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Wege

Der rund sieben Kilometer lange Rundwanderweg rund um die Pfarrei Castañéu beginnt an der Villa Grau/Grado. Die Route durch die Pfarrei im Gemeindegebiet von Grado führt durch Bergwiesen, Wälder, kleine Dörfer und traditionelle asturische Architektur und bietet Ausblicke auf die Täler des Nalón und des Cubia sowie auf die Sierra del Aramo.

Die erste Etappe des Camino Primitivo verbindet Oviedo/Uviéu mit Grau/Grado und ist 25,62 Kilometer lang. Der Camino de Santiago Primitivo gehört zu den historischen Wegen, die im Gemeindegebiet von Grado zusammenlaufen und sich wieder verzweigen. Der Camín Real de la Mesa, eine ehemalige römische Straße, gehört ebenfalls zu diesen historischen Wegen.

Der ursprüngliche Verlauf des Camín Real de la Mesa verbindet Torrestío in León mit Grado und kann in vier oder fünf Etappen begangen werden.

Kultur

Das Museo Etnográfico de Grado wurde 1982 gegründet und verteilt seine Sammlungen auf drei Ausstellungsorte. Der Ausstellungsort Palacio Fontela umfasst Villa ya Mercáu, eine Sammlung zur Geschichte von Grado, zum Markt, zur Industrie, zur Handelstradition und zum bürgerlichen Leben.

Der Ausstellungsort La Cardosa zeigt traditionelle Kultur mit Bereichen zu Brot, häuslichem Leben, Landwirtschaft und Viehzucht sowie zu traditionellen Handwerken. Das historische Zentrum von Grado ist als Bien de Interés Cultural geschützt und bewahrt Reste der mittelalterlichen Stadtmauer sowie indische Bürgerhäuser.

Die Capilla de los Dolores gehört zum Palacio de Miranda-Valdecarzana, ist ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert und gilt wegen ihrer Ausmaße als Kirche; sie wird als Veranstaltungsort für kulturelle Aktivitäten genutzt. Die Casa de Cultura von Grado im Palacio de Miranda-Valdecarzana verfügt über eine auf Poesie spezialisierte Bibliothek.

Natur

Im näheren Umfeld von Grado liegt an der Grenze zwischen Grado und Salas das Santuario de la Virgen del Fresno auf einem Hügel. Bei klarer Sicht reicht der Blick zum Monte Naranco, zum Monte Sueve und zu den höchsten Gipfeln der Picos de Europa.

Der Jardín de las Mariposas ist über Brücken über den Cubia erreichbar; dort gibt es zahlreiche Pflanzen- und Schmetterlingsarten. Im näheren Umfeld von Grado befindet sich außerdem eine historische Brücke über den Nalón, die mit den Karlistenkriegen, der napoleonischen Invasion und dem Spanischen Bürgerkrieg in Verbindung steht.

Regionale Küche und Feste

Tocinillo de cielo gehört in der Gemeinde Grado zu den gastronomischen Spezialitäten. Bei einem Aufenthalt in Grau/Grado bietet sich Afuega’l Pitu an, ein asturischer Käse mit geschützter Ursprungsbezeichnung.

Die Primera Flor de Grado ist ein Fest und Wettbewerb rund um die Faba Asturiana, die eine geschützte geografische Angabe trägt, und verwandte Produkte. Sie findet am Wochenende nach Ostern statt und ist als Fest von touristischem Interesse in Asturien anerkannt.

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