Escobal entdecken: GR-105, Wald und Kulturerbe

Wandern zwischen Weiler, Quelle und Wald

Escobal entfaltet seinen Charakter entlang des GR-105 Ruta de las Peregrinaciones. Der Fernwanderweg führt durch den Weiler L’Escobal und macht den Ort zu einem Teil einer abwechslungsreichen Wegfolge. Nach L’Escobal führt der GR-105 Ruta de las Peregrinaciones sehr nahe an der Quelle La Pedrera vorbei. So liegen auf dem Streckenverlauf ein kleiner Siedlungspunkt, eine Quelle und bewaldete Landschaft dicht hintereinander – konkrete Orientierungspunkte für alle, die beim Unterwegssein den Wechsel der Szenerien beobachten möchten.

Der GR-105 durch Escobal

Der Abschnitt des GR-105 Ruta de las Peregrinaciones durch Escobal führt in einen Wald mit Kastanien und einzelnen Eichen. Nach dem bewaldeten Abschnitt bei Escobal führt der GR-105 bergab zum Weiler Llamuñu. Die Etappe des GR-105 Ruta de las Peregrinaciones, die durch L’Escobal führt, ist 16,4 Kilometer lang, als leicht eingestuft und zu Fuß als einfache Strecke mit fünf Stunden angegeben. Damit lässt sich der Wandertag anhand eines klar beschriebenen Verlaufs lesen: Auf den Abschnitt durch den Wald folgen der Abstieg und der weitere Weg bis zum nächsten Weiler. Die Route verbindet Naturbeobachtung mit einer greifbaren Landschaftsdramaturgie, ohne dass einzelne Sehenswürdigkeiten den gesamten Weg dominieren.

Spuren des Bergbaus und der Mühlentradition

Nach L’Escobal führt der GR-105 Ruta de las Peregrinaciones durch ein Waldgebiet, in dem sich auf einer Wiese ein alter Bergwerksschuppen befindet. Der Schuppen setzt innerhalb des Wegverlaufs einen sichtbaren Akzent aus der Arbeitsgeschichte der Landschaft. Eine andere kulturelle Facette zeigt der restaurierte Molín de Milio: Er zeigt die Instrumente und Mechanismen der asturischen Müllertradition. Wald, Bergwerksschuppen und Mühle stehen damit für unterschiedliche Formen des Umgangs mit den natürlichen Ressourcen und machen die ländliche Umgebung auch über ihre reine Landschaftswirkung hinaus interessant.

La Cruz und die Landschaft von Bimenes

La Cruz (Campabaxera) ist ein Berg-Erholungsgebiet am Alto de la Cruz in Bimenes. La Cruz liegt auf einem etwa 400 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Hügel mit reichlich Heidekraut. Das Gebiet bietet Zugang zum Wandern, eine Quelle, Zufahrt für den Straßenverkehr und einen Parkplatz. Bei der Auffahrt La Cruz liegt L’Escobal etwa einen Kilometer vor dem Gipfel. Dadurch erhält der Name La Cruz im Verlauf der Auffahrt eine klare räumliche Funktion, während der Hügel mit seinem Heidekraut eine eigene Landschaftsszene bildet.

Wasser als Natur- und Kulturerbe

Die Senda de los Molinos de Bimenes führt durch einen ursprünglichen asturischen Wald mit Kastanien, Haseln, Eichen und Stechpalmen. Sie ist ein Spazierweg, auf dem sich ein Teil des mit dem Wasser verbundenen ethnografischen Erbes der Gemeinde Bimenes kennenlernen lässt. Der restaurierte Molín de Milio fügt sich in dieses Thema ein, weil dort die Instrumente und Mechanismen der asturischen Müllertradition gezeigt werden. Auch Fuente el Escobal gehört zu diesem Zusammenhang: Fuente el Escobal ist in Bimenes als Quelle des Naturerbes klassifiziert.

Weitere Orte: Les Maces, La Vega, Sotiello, Otur, Avilés, Robledo, La Robellada, Tuiza de Abajo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asturien.

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