Collado: Kirchen, Höhle und Mühlenroute in Asturien

File:Collado de la Vera, Cáceres, España, 2017 04.jpg File:Collado de la Vera, Cáceres, España, 2017 04.jpg Foto: Benjamín Núñez González via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Haltestelle „Colláu - Candanal“ ist den Routen 024-040 und 076-028 mit der Zuordnung Collado zugeordnet.

Weitere Reiseziele sind Miravalles, Bedriñana, Argüero, Cabranes, Cazanes, Torretejera, Liñero und Amandi.

Kultur und Geschichte

Die Kirche Santa María de Candanal im Ortsteil Manzaneo ist ein im 19. Jahrhundert errichteter Bau im volkstümlichen Stil. Während des Spanischen Bürgerkriegs wurde sie niedergebrannt und später wiederaufgebaut. Zur Baukultur gehört außerdem die Kapelle Les Portielles: Sie hat einen quadratischen Grundriss, ein Kreuzrippengewölbe und bewahrt Reste einer Polychromie. Die Kapelle des Palacio de Les Portielles in Candanal steht unter strukturellem Schutz des Grades 2.

Candanal gehört zu der Gruppe der drei Pfarreien Arroes, Pion und Candanal in Villaviciosa, die 2023 mit dem Preis „Vorbildliches Dorf Asturiens“ ausgezeichnet wurde. In Arroes, Pion und Candanal arbeiten die Dorfgemeinschaften gemeinsam mit CTIC Ruraltech an der Digitalisierung von Fotografien, Videos, Zeitzeugenberichten und Texten zur lokalen Kultur und zum bäuerlichen Wissen.

Landschaft und Natur

Die Cueva del Llovíu ist als Teil-Naturschutzgebiet ausgewiesen. Sie liegt zwischen Puente Arroes und Peón am Río España und ist die größte bekannte Höhle der Region in jurassischem Kalkstein. Zur repräsentativen Fauna des Teil-Naturschutzgebiets Cueva del Llovíu gehören geschützte Fledermäuse und Käfer.

Der Río España entspringt im Ortsteil Roces der Pfarrei Candanal auf 132 Metern über dem Meeresspiegel.

Wege und Aussicht

Die Peña de los Cuatro Jueces liegt in der Pfarrei Candanal auf 662 Metern Höhe; dort treffen die Gemeinden Villaviciosa, Gijón, Siero und Sariego aufeinander. Der Weg zur Peña führt durch einen Kiefern- und Eukalyptuswald und umfasst einen Aussichtspunkt mit Blickrichtung auf Gijón.

Auf der Peña de los Cuatro Jueces findet jedes Jahr im Frühjahr ein Fest statt, bei dem die traditionelle Zusammenkunft der vier Gemeinden erneuert wird. Die Route der Mühlen am Río España weist einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf, hat keine großen Höhenunterschiede und verläuft größtenteils über asphaltierte Wege. Die Mühlen an der Route befinden sich in Privatbesitz, und keine von ihnen ist für die Öffentlichkeit geöffnet. Vor einer Wanderung sollten aktuelle Wegbedingungen und der Zustand der Wege geprüft werden. Der Schwierigkeitsgrad, die Höhenunterschiede und der Belag sind dafür getrennte praktische Kriterien. Bei einer Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollten außerdem die aktuellen Fahrpläne kontrolliert werden. Haltestellenname und Liniennummer lassen sich so vor der Abfahrt miteinander abgleichen. Für den Besuch einer Kapelle können aktuelle Öffnungszeiten vorab geprüft werden.

Landwirtschaft und Most

Im Tal von Pión und Candanal ergänzen Apfelplantagen die Viehwirtschaft und ermöglichen den Betrieb von drei bedeutenden Mostereien. Landwirtschaft, bäuerliches Wissen und die Weitergabe lokaler Erinnerungen stehen auch im Mittelpunkt der gemeinsamen Digitalisierung von Fotografien, Videos, Zeitzeugenberichten und Texten durch die Dorfgemeinschaften von Arroes, Pion und Candanal mit CTIC Ruraltech.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Villaviciosa.

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