Carrea am Fuß der Peña Sobia
Carrea am Fuß der Peña Sobia
Carrea liegt auf 698 Metern Höhe am Fuß der Peña Sobia. Der Ort ist der Geburtsort von Bernardino „Mino“ Fuenteseca (1910–1981), einem der bedeutenden Meister der asturischen Lyrik.
Laguna de Sobia in der Sierra
Die Laguna de Sobia liegt auf 1.360 Metern in der Sierra de La Sobia, unterhalb des Pico La Siella und innerhalb des Naturparks und Biosphärenreservats Las Ubiñas-La Mesa. Die Höhenlage führt in einen deutlich ausgeprägten Bergraum, der den Charakter dieses Ziels bestimmt.
Die Laguna de Sobia verfügt über etwa 1.500 m² Wasserfläche. Während der sommerlichen Weidezeit dient sie als Tränke für das in der Umgebung weidende Vieh. Damit gehört die Lagune nicht nur zur Berglandschaft, sondern auch zum landwirtschaftlich geprägten Umfeld von Carrea.
Die Wanderung zur Laguna de Sobia ist eine Bergroute ohne größere technische Schwierigkeiten. Zugleich weist die Route einen erheblichen Höhenunterschied und steile Hänge auf. Für die Planung einer solchen Tour sind deshalb die eigenen Kräfte, ausreichend Zeit für Anstiege und passende Pausen wichtige praktische Gesichtspunkte.
Las Ubiñas-La Mesa als Kalksteinlandschaft
Der Naturpark Las Ubiñas-La Mesa ist eine Kalksteinlandschaft. Von den Orten Carrea und Fresnéu in Teverga führen mittelschwere Wanderwege in dieses Gebiet. Auf diesen Wegen können Sie Steinadler, Gänsegeier und Dohlen beobachten. Die Verbindung aus Felslandschaft und Greifvogelbeobachtung gibt dem Wandern in diesem Teil von Teverga einen besonderen naturkundlichen Akzent.
Wandern und Orientierung in Carrea
Wenn Sie eine Wanderung ab Carrea einplanen, beginnt die Route Ruta de Peña Sobia (P.R. AS-190) in Carrea neben dem Santuario de Nuestra Señora del Cébrano.
Das Erholungsgebiet am Santuario de Nuestra Señora del Cébrano in Carrea verfügt über Tische und Bänke, einen Aussichtspunkt, Parkplätze und eine Quelle.
Santuario del Cébrano: Kunst und Brauchtum
Im Santuario del Cébrano befinden sich ein romanisch-byzantinisches Bildnis der Jungfrau mit dem Kind und ein vergoldeter und polychromierter barocker Altaraufsatz. Im selben Santuario befinden sich außerdem ein Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert und eine Darstellung des heiligen Antonius aus dem 17. Jahrhundert. Die Ausstattung vereint damit mehrere Epochen sakraler Kunst an einem Ort.
Das Presbyterium des Santuario del Cébrano wird in die Blütezeit der vorromanischen Kunst datiert, etwa in das 9. oder 10. Jahrhundert.
Am Santuario del Cébrano findet der Brauch der „oferta del ramu“ statt. Die Bitte an die Jungfrau wird durch Coplas vorgetragen, die von überlieferter Musik begleitet werden. Die Musik wird etwa in das 14. Jahrhundert datiert. Der Brauch bewahrt damit eine Verbindung von religiöser Bitte, gesungenem Vortrag und musikalischer Überlieferung.
Archäologisches Kulturerbe
Die Höhle Los Martinos in Carrea im Gemeindegebiet von Teverga gehört als inventarisierte archäologische Fundstätte (IPCA-Y) zum Inventar des Kulturerbes von Asturien. Sie erweitert den Blick auf Carrea um einen archäologischen Bezug, der neben Landschaft und Sakralkunst einen weiteren kulturellen Aspekt des Ortes bildet.
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