Barres in Asturien: Herrenhaus, Mühlengeschichte und Küste

File:Harmonio, Barres Castropol, año 1875-1900, Museo del Pueblo de Asturias.jpg File:Harmonio, Barres Castropol, año 1875-1900, Museo del Pueblo de Asturias.jpg Foto: Malopez 21 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kulturgeschichte in Barres

Barres verbindet Kulturgeschichte mit einer Küstenlandschaft, deren markante Orte unterschiedliche Zeiten und Funktionen repräsentieren. Im Zentrum steht das Herrenhaus Las Torres de Donlebún, das auch Palacio de Trenor heißt. Hinzu kommen die Gezeitenmühle Las Aceas und die historische Wallburg El Corno de Villadún. Wer einen Ort nicht nur über Strand und Meer, sondern auch über seine baulichen und geschichtlichen Spuren kennenlernen möchte, findet hier mehrere klar unterscheidbare Themen: ein Herrenhaus, die Nutzung der Gezeitenkraft und eine befestigte Anlage an der Küste.

Las Torres de Donlebún ist ein Herrenhaus mit zwei Türmen und gehört der Familie Pardo-Donlebún. Der älteste Turm stammt aus dem 16. Jahrhundert, während der südöstliche Turm auf das Jahr 1711 datiert wird. 1982 wurde der Palacio de Trenor zum historisch-künstlerischen Denkmal von provinzialer Bedeutung erklärt. Die beiden Türme verbinden damit unterschiedliche historische Datierungen innerhalb desselben Herrenhauses, während die Zugehörigkeit zur Familie Pardo-Donlebún die fortbestehende familiäre Verbindung des Bauwerks bezeichnet.

Die Gezeitenmühle Las Aceas

Eine weitere historische Spur in Barres ist die Gezeitenmühle Las Aceas, auch As Acías genannt. Die Mühle stellte 1914 ihren Betrieb ein. Ihre Überreste stammen von einer Mühle, die 1747 von der Familie Pardo de Donlebún errichtet wurde. Als Las-Aceas-Mühle, auf Spanisch Molino das Acías, nutzte sie die Ebbe, um ihre Flügel anzutreiben, während sich das Wasserbecken langsam leerte. Die zeitliche Folge reicht damit von der Errichtung im Jahr 1747 über die Nutzung der Gezeitenkraft bis zur Einstellung des Betriebs im Jahr 1914.

Feste und Prozessionen

Zum kulturellen Rhythmus von Barres gehören mehrere festgelegte Termine. Das Fest San Pedro wird am letzten Juniwochenende gefeiert. Im August wird in Barres eine Kulturwoche veranstaltet. Im September wird das Fest Ecce Homo mit einer Prozession gefeiert. So treten neben den historischen Bauwerken auch wiederkehrende religiöse und kulturelle Veranstaltungen als eigenständige Facetten des Ortes hervor.

El Corno de Villadún an der Küste

El Corno de Villadún liegt auf einer langgestreckten Küstenhalbinsel mit einem vorgelagerten Landstreifen. Abgesehen von diesem Bereich ist die Anlage an allen Hängen von Klippen umgeben. Professor González ordnete El Corno de Villadún den großen Küsten-Castros des Küstengebiets von Lugo zu und beschrieb es als eine großflächige Wallburg mit drei befestigten Bereichen. Zusätzlich ist El Corno de Villadún in das Inventar des Kulturerbes von Asturien, IPCA, aufgenommen. Die Küstenlage und die dreiteilige Befestigung gehören damit ebenso zum Charakter der Anlage wie ihre Einordnung in die Geschichte der Küsten-Castros.

Strand und Surfen bei Penarronda

Auch die Verbindung zur Küste ist für die Orientierung in Barres konkret. Der Strand von Penarronda ist auf der Castropol-Seite über den Ort Barres erreichbar. Wind und starke Brandung machen den Strand von Penarronda für das Surfen geeignet. Damit führt die Küste von der historischen Halbinsel El Corno de Villadún zu einem Strand, an dem die natürlichen Bedingungen eine klar benannte sportliche Aktivität ermöglichen.

Weitere Orte im selben regionalen Zusammenhang: Castropol, Becharro.

Unterkünfte in Barres vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castropol.

Für Anbieter