Olba: Flusstal, Wege und historische Orte
Unterkünfte in Olba
File:Aldea Los Villanuevas, localidad de Olba, provincia de Teruel, Aragón.jpg
Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Flusstal und Naturraum
Olba liegt dort, wo sich das Flussbett des Mijares nach seinen Oberlauf-Schluchten weitet und in ein Tal mit Auwald sowie Gemüse- und Obstkulturen übergeht. Die Hänge sind von dichten Kiefern- und Eichenwäldern bedeckt. Olba liegt zudem im Espacio Natural de Los Estrechos del Río Mijares, in einer von Kiefernwäldern und vom Fluss Mijares geprägten Landschaft mit engen Tälern. Der Wechsel von Schluchten, Talraum, Auwald und bewaldeten Hängen prägt die Landschaft ebenso wie die landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Die Fuente de la Salud liegt dort, wo die Schluchten des Flusses Rubielos in das Tal des Mijares übergehen. An dieser Stelle weist sie Überreste eines wahrscheinlich arabischen Aquädukts auf. Damit verbindet dieser Ort zwei deutlich benannte Landschaftsräume: die Schluchten des Rubielos und das Tal des Mijares.
Wege durch Olba
Für die Orientierung zu Fuß gibt es in Olba zwei gut ausgeschilderte Ecosendas mit einer Länge von 5 beziehungsweise 7 km. Entlang der Wege informieren Tafeln über die Gegend, Gebäude, Quellen, Bäume, Vögel und Ortsteile. Die Ecosenda San Cristóbal beginnt in der Barriada de los Ramones und endet in Olba. Die Rundroute „RUTA DE OLBA, SUS BARRIOS Y SUS RIOS“ ist insgesamt 10.150 m lang. Die ausgewiesenen Kilometer machen die Wege für die Tagesplanung gut vergleichbar, ohne eine bestimmte Gehzeit vorauszusetzen. Auf den Tafeln begegnen Ihnen nicht nur Landschaftsmerkmale, sondern auch Gebäude, Quellen, Bäume, Vögel und Ortsteile. So verbindet der Wegverlauf Bewegung mit einzelnen Beobachtungspunkten und lokalen Bezügen, die sich unterwegs nacheinander und im eigenen Rhythmus in Olba erschließen lassen.
Brücke, Kirche und Erinnerungsorte
Die Puente de Carlos IV wurde ab 1789 geplant und 1803 eingeweiht; sie diente als Verbindung zwischen Teruel und Valencia. Nahe der Ermita de San Pedro gelegene Schützengräben dienten beim Rückzug der Teruel-Front als Verteidigungsstellungen der Republikaner.
Die Iglesia de Santa Catalina ist ein barockes Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert. An der Fuente de los Tres Caños wurde 2018 eine von José Miguel Abril aus Bronze gefertigte Büste von Manuel Pertegaz eingeweiht. Die Kirche und die Büste führen dabei zu unterschiedlichen historischen Bezugspunkten innerhalb des Ortes.
Obst und Wallfahrt
Auch die Geschichte des Obstbaus gehört zur lokalen Prägung. Das Obst aus Olba wurde früher in den umliegenden Dörfern verkauft; Kirschen wurden nach Valencia exportiert. Zur Wallfahrt am 29. April zu einer dem Heiligen gewidmeten Kapelle gehören eine Messe, die Verteilung gesegneter Molletes, ein gemeinsames Essen und Jota-Gesang. Landwirtschaftliche Vergangenheit und religiöses Fest verbinden sich dadurch mit Essen und Musik zu einem weiteren Aspekt der Ortsgeschichte.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele: Mas de las Matas, Mosqueruela, Gúdar, Burbáguena, Villanueva Del Rebollar De La Sierra, Jabaloyas, Miravete De La Sierra, La Portellada.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.
