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Montoro de Mezquita: Felslandschaften und Wanderwege im Maestrazgo

Unterkünfte in Montoro De Mezquita

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Felslandschaft am Guadalope

Rund um Montoro de Mezquita sind die Órganos de Montoro die herausragendste natürliche Landschaftsformation der Umgebung. Ihre Kalksteinwände wurden durch Regen und Oberflächenabfluss erodiert; dabei entstanden Formen, die an die Pfeifen einer Orgel erinnern. Die Wand der Órganos de Montoro besteht aus Kalkstein der Formation Órganos de Montoro aus der Oberkreide und ist etwa 75 Millionen Jahre alt. Bei Valloré hat sich der Guadalope senkrecht durch gefaltete Gesteinsschichten eingeschnitten und dadurch markante Kalksteinkämme geschaffen.

Wanderwege mit unterschiedlichen Profilen

Ein Wanderweg von Montoro de Mezquita führt zum Mirador de Vallaré, ein weiterer zu den Wasserfällen des Flusses Guadalope. Der Wanderweg PR-TE 9 von Montoro de Mezquita nach Villarluengo ist ungefähr 9,730 Kilometer lang und dauert etwa 4 Stunden und 15 Minuten. Vom Ausgangspunkt in Montoro an den Informationstafeln der Maestrazgo-Wanderwege führt der PR-TE 9 zunächst zu einem Bach, überquert ihn und steigt anschließend zur Einsiedelei San Pedro hinauf.

Durch die Estrechos de Valloré

Der PR-TE 10 führt durch die Estrechos de Valloré bei Montoro de Mezquita. Ein Teil verläuft über Stege, die die Schluchten des Guadalope überspannen. Der Weg kann in Montoro de Mezquita begonnen werden. Als linearer Wanderweg sollte der PR-TE 10 entsprechend geplant werden. Er ist nicht einfach; das Gehen am Fluss entlang birgt Risiken.

Ortsbild und Zeugnisse des Alltags

In Montoro treffen markante Gebäude und frühere Nutzungen aufeinander. Die Casa del Conde de Montoro ist ein bemerkenswertes Herrenhaus neben der Kirche. In Montoro befindet sich die ehemalige Molino de las Herrerías, eine alte Mühle. Der alte Brotofen von Montoro wurde restauriert; im unteren Stockwerk umfasst er einen alten Knettisch und den eigentlichen Ofen. Früher wurde er für das Brot der einzelnen Haushalte genutzt. Ab den 1940er- bis 1950er-Jahren wurde er nur noch für Gebäck und Brot zur Fiesta Mayor angeheizt und kurz danach aufgegeben. Bei einem großen Teil der traditionellen Gebäude in Montoro werden Stampflehm und Mauerwerk verwendet, die von Dächern aus Schilf und arabischen Dachziegeln bedeckt sind.

Aussichtspunkt und Anfahrt

Auf den ehemaligen Dreschplätzen von Montoro liegt ein kleiner Erholungsbereich, der einen natürlichen Aussichtspunkt mit Blick auf das Guadalope-Tal nutzt. Mehrere Tafeln informieren dort über die Merkmale der Umgebung und die frühere landwirtschaftliche Nutzung der Eras. Für die Anfahrt ist Montoro de Mezquita über die Straße TE-V-8041 erreichbar, die von der A-1702 abzweigt. Die A-1702 führt in die eine Richtung nach Ejulve und in die andere nach Villarluengo und Pitarque. Der Eingangstunnel der Straße ist 4,70 Meter hoch und 5 Meter breit. Für Busse mit mehr als 35 Sitzplätzen wird empfohlen, die Gruppe am Abzweig nach Montoro an der A-1702 abzuholen.

Weitere Reiseziele für Ihre Planung sind La Virgen De La Vega, Burbáguena, Pitarque, Calomarde, Valbona, Calaceite, Calanda und Olba.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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