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La Puebla de Híjar: Trommeln, Geschichte und steinerne Spuren

Unterkünfte in La Puebla de Híjar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Estación de tren de La Puebla de Híjar 01.JPG File:Estación de tren de La Puebla de Híjar 01.JPG Foto: 19Tarrestnom65 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zwischen Trommeln und archäologischen Spuren

La Puebla de Híjar bietet Ihnen für die Reiseplanung mehrere klar unterscheidbare Themen. Die Semana Santa von La Puebla de Híjar erhielt mit einer Resolution vom 23. Mai 2014 den Titel „Fiesta de Interés Turístico Internacional“. Für kulturinteressierte Reisende ist das ein konkreter Anlass, den Ort über seine besondere Festtradition kennenzulernen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Trommelkultur. La Puebla de Híjar ist eine von neun Ortschaften in der Provinz Teruel, die die Ruta del Tambor y el Bombo bilden. Bei Romper la Hora treffen sich in der Nacht des Gründonnerstags auf der Plaza de España Tausende Menschen zum Trommelspiel. Die Veranstaltung findet in Straßenkleidung statt, sodass jede Person teilnehmen kann. Damit steht ein gemeinschaftliches Erlebnis im Mittelpunkt, das eng mit dem religiösen Festkalender verbunden ist.

Baugeschichte im Ortsbild

Zur historischen Seite von La Puebla de Híjar gehört die Pfarrkirche der Natividad de Nuestra Señora. Sie wurde vom neunten Herzog von Híjar finanziert. Auch die Capilla-Portal de San Roque verbindet mehrere bauliche Ebenen: Oben befindet sich eine Kapelle, darunter ein Portal an einer öffentlichen Straße. Dieses Portal ist mit einem ehemaligen Tor der ummauerten Anlage verbunden, das dem Weg nach Lécera zugeordnet war. Im Volksmund ist die Capilla-Portal de San Roque als Arco de San Roque bekannt.

Archäologische Tiefe erhält dieser Ortsbezug durch Castillejo de la Romana. Die iberische Siedlung liegt auf einer Anhöhe innerhalb des Gemeindegebiets von La Puebla de Híjar. Die iberische Siedlung Castillejo de la Romana bestand von einem frühen Zeitpunkt des 3. Jahrhunderts v. Chr. bis spätestens 70 v. Im Jahr 2001 wurde Castillejo de la Romana als Bien de Interés Cultural in der Kategorie „Kulturensemble, archäologische Zone“ unter Schutz gestellt. So reicht der historische Bogen hier von der iberischen Zeit bis zu den späteren Bauwerken des Ortes.

Steinarchitektur und historische Wege

Ein markantes Bauwerk für alle, die sich für Konstruktion und Landschaftsbezüge interessieren, ist der Puente-acueducto de La Torica. Der Doppel-Aquädukt aus Sandstein ist 13 Meter hoch. Unten besitzt er einen einzigen breiten Bogen, darüber folgt eine Reihe aus fünf gleich großen Bögen.

Auch der historische Verlauf der Eisenbahnlinie Val de Zafán lässt sich von der Station in La Puebla aus erkunden. Dafür nehmen Sie die Straße gegenüber dem Bahnhof in Richtung Jatiel und suchen den Beginn der ehemaligen Trasse.

Das Centro de la Semana Santa in La Puebla de Híjar vermittelt vertiefte Einblicke in die Ruta del Tambor y del Bombo. Zusammen mit Romper la Hora, den sakralen Bauwerken, Castillejo de la Romana und dem Puente-acueducto de La Torica entsteht ein vielseitiges Bild des Ortes. La Puebla de Híjar spricht damit besonders Reisende an, die Festkultur, Baugeschichte, Archäologie und historische Verkehrswege in einer Spanienreise miteinander verbinden möchten.

Als weitere Ziele im selben Reiseumfeld können Sie Villarquemado, Ojos Negros, Alloza, Aguaviva, La Cañada De Verich, Cantavieja, Monroyo und Cuevas Labradas entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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