La Cuba: Kirchen, Espartohandwerk und Wege im Valle del Oro
Unterkünfte in La Cuba
File:Barraca guardaviñas (La Cuba, España).jpg
Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Zwischen Valle del Oro und Provinzgrenze
La Cuba liegt auf 882 Metern über dem Meeresspiegel im Valle del Oro und an der Grenze zwischen den Provinzen Teruel und Castellón. Der Río de La Cuba bildet die Grenze zwischen diesen beiden Provinzen. Außerhalb des Ortes liegt La Balsa Eterna, ein Waschhaus aus dem Jahr 1965. Ein Weg verbindet es mit dem Waschhaus bei der Quelle und dem Picknickplatz.
Der Picknickplatz von La Cuba verfügt über zwei überdachte Grillstellen sowie mehrere Tische und Stühle. So stehen an diesem konkreten Ort bauliche Elemente und einfache Aufenthaltsmöglichkeiten zusammen, während La Balsa Eterna einen eigenen historischen Bezug zur Wasserversorgung und zur örtlichen Alltagskultur bewahrt.
Sakralbauten und historische Orte
Die Iglesia Parroquial de San Miguel Arcángel ist ein barocker Bau aus Mauerwerk und Haustein. Ihr Grundriss ist rechteckig und umfasst drei gleich hohe Schiffe sowie ein ausgerichtetes Querschiff. Der steinerne Turm besteht aus drei Baukörpern; der obere Baukörper hat einen achteckigen Grundriss. Die Iglesia de San Miguel Arcángel verbindet damit eine klar gegliederte Architektur mit markanten geometrischen Formen.
Die Ermita de San Cristóbal ist eine schlichte Kapelle, die überwiegend aus Mauerwerk besteht und ein Holzdach besitzt. Ihr Innenraum wurde vor Kurzem restauriert. Ebenfalls zur Geschichte von La Cuba gehört der Pellerich, ein großer orthogonaler Steinblock, der in der Vergangenheit zur Rechtsprechung genutzt wurde. Die Fiestas de San Cristóbal finden am zweiten Augustwochenende statt und umfassen eine Messe in der Ermita de San Cristóbal.
Esparto als Teil der Ortsgeschichte
Die Esparto-Handwerkstradition war in La Cuba historisch von großer Bedeutung. Aus Espartogras wurden Arbeitsgeräte und Gebrauchsgegenstände für den Alltag hergestellt. Im Eingangsbereich der Casa del Obispo Alfonso Milián werden traditionelle Espartokörbe aus La Cuba sowie geschmiedete Gegenstände wie alte Schlüssel und Sicheln gezeigt.
Das Centro de Interpretación del Esparto führt diese Themen auf zwei Ebenen weiter. Im Erdgeschoss begleitet eine Ton-und-Licht-Inszenierung durch die Räumlichkeiten; eine Stimme erzählt dabei die Geschichte des Espartograses. Im Obergeschoss werden Werkzeuge und fertige Produkte ausgestellt. Außerdem gibt es dort ein audiovisuelles Programm, in dem Einwohner von La Cuba diese Arbeit erklären.
Wandern, Aussicht und Mountainbike-Runden
Der PR-TE 90 überquert den Barranco de Gazulla, steigt zum 1.176 Meter hohen Alto del Oro auf und führt auf dem Rückweg durch Karraskenwald. Eine weitere klar beschriebene Wegverbindung ist die Etappe 03 des GR 8.2 von La Cuba nach Mirambel. Sie beginnt an der Iglesia de San Miguel, ist 5 km lang und dauert ungefähr 1 Stunde und 50 Minuten.
Für Mountainbikes sind in La Cuba mehrere Rundstrecken ausgewiesen, die jeweils in La Cuba beginnen und enden. Canto del Oro ist in den touristischen Routen von La Cuba als Aussichtspunkt auf 1.179 Metern Höhe aufgeführt.
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