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Talamantes: Naturwege und Kulturerbe

Unterkünfte in Talamantes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Talamantes besitzt ein malerisches Ortsbild mit steilen Straßen und Gebäuden in volkstümlicher Bautradition. Talamantes gehört zu den Gemeinden, auf deren Gebiet sich der Parque Natural del Moncayo erstreckt. Das Barranco de Valdeplata entspringt in der Sierra de la Muela auf 1.600 Metern Höhe und bildet ein tiefes Tal in karbonatischen mesozoischen Formationen. Das Barranco weist gut erhaltene Graslandschaften und Heideflächen, abrupte Kalksteinwände sowie eine artenreiche Vogelwelt mit zahlreichen Greifvögeln auf.

Wanderwege im Naturraum

Der Wanderweg Barrancos de Talamantes führt durch Kiefernaufforstungen zu den Kalksteingipfeln des Naturparks, darunter die Peñas de Herrera und der Morrón. Die Variante GR 90.1 vom Collado de la Estaca führt an den Peñas de Herrera und am Barranco de Valdeherrera vorbei und erreicht anschließend Talamantes. Von Talamantes führt eine Route zum 1.730 Meter hohen Gipfel Morrón über den Sendero Turístico de Aragón GR 90 in das Gebiet des Parque Natural del Moncayo.

Unterwegs am Barranco de Valdeplata

Der SL-Z 71: Minas de Valdeplata gehört zu den touristischen Ressourcen von Talamantes. Der Hin- und Rückweg ist 8,2 Kilometer lang und dauert 2 Stunden 25 Minuten; Auf- und Abstieg betragen jeweils 185 Meter. Nach einem Kilometer erreicht der SL-Z 71: Minas de Valdeplata eine Abzweigung, an der ein Weg nach Talamantes führt und der GR-260 abzweigt. Am Bachlauf des Barranco de Valdeplata quert der SL-Z 71: Minas de Valdeplata den Bach bis zu siebenmal über behandelte Holzstege und führt an Trockenmauern sowie Auwald vorbei.

Die Sima del Tubo

Die Sima del Tubo liegt im Gemeindegebiet von Talamantes im Barranco de Valdeherrera. Sie ist über einen Weg erreichbar, der bei Kilometer 15,300 von der Z-371 abzweigt; der Zugang liegt 1,7 Kilometer von Talamantes entfernt. Die Sima del Tubo ist 56 Meter tief, gilt als tiefster Höhlenschacht der Provinz Zaragoza und besitzt sportspeläologisches Interesse. Für Auf- und Abstieg mit Seil sind technische Kenntnisse erforderlich.

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Bauwerke und Festtradition

Die Iglesia de San Pedro Apóstol ist eine spätgotische Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit quadratischem Grundriss und Sternrippengewölbe. Die Ermita de San Miguel ist ein einschiffiger romanischer Bau aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. Das Castillo de Talamantes ist eine typische Felsenburg, deren Bau auf das Jahr 1177 zurückgeht. Das Castillo de Talamantes wurde 1209 dem Templerorden übergeben und ging nach der Auflösung des Templerordens an die Sanjuanisten über.

Mit Talamantes ist der Dance de Talamantes verbunden. Er wird seit 1998 jedes Jahr aufgeführt, nachdem Frauen in die Gruppe aufgenommen wurden. Der Dance de Talamantes umfasst eine Prozession mit dem Bildnis des heiligen Michael, die „Marcha Real“, einen tänzerisch begleiteten Umzug und eine Aufführung auf der Plaza Alta. Der Camino de la Vera Cruz ist eine Pilgerroute, die von verschiedenen Orten Spaniens nach Caravaca de la Cruz führt, wo sich die Basílica de la Vera Cruz befindet. Der Camino de la Vera Cruz kann für Wanderungen und Radtouren aus kulturellem Interesse sowie zum Erleben von Natur und Kulturerbe genutzt werden.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele: Alforque, Zuera, Boquiñeni, Luna, Calatayud, Sabiñán, Biel, Juslibol

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