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La Almunia de Doña Godina entdecken

Unterkünfte in La Almunia De Doña Godina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

La Almunia de Doña Godina verbindet in ihren Kulturdenkmälern sakrale Bildkunst mit Baugeschichte. In der Ermita de Cabañas setzt sich dieses Spektrum mit zwei unterschiedlichen Ausdrucksformen fort: Der Wandmalereizyklus im rechten Seitenschiff zeigt Szenen aus der Passion sowie aus dem Leben des heiligen Nikolaus von Bari und der heiligen Ursula. Außerdem bewahrt die Ermita einen Mudéjar-Chor über einem Alfarje, das mit Darstellungen von Rittern, Wappenmotiven und Tieren bemalt ist.

File:Peirón de San Sebastián, La Almunia de Doña Godina, Zaragoza, España, 2018-04-05, DD 42.jpg File:Peirón de San Sebastián, La Almunia de Doña Godina, Zaragoza, España, 2018-04-05, DD 42.jpg Foto: Diego Delso via Source, CC BY-SA 4.0

Auch die Kirche der Himmelfahrt erzählt ihre Baugeschichte über mehrere Elemente. Der Bau der neuen Kirche der Himmelfahrt in La Almunia de Doña Godina begann 1754. Das Gebäude ist 65 × 33 Meter groß und aus Backstein errichtet; sein Sockel besteht aus Stein aus Calatorao. Der Turm weist aufgrund von zwei zeitlich weit auseinanderliegenden Bauphasen eine Mischstruktur auf. Maße, Material und Turmgestaltung gehören damit zu derselben architektonischen Geschichte, ohne auf eine einzige Bauphase reduziert zu sein.

Der Palacio de San Juan war ein Komturhaus des Hospitalordens und wurde Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet. Das Pfarrmuseum Nuestra Señora de la Asunción in La Almunia de Doña Godina zeigt eine Sammlung von Objekten aus der Pfarrei und der Ermita de Cabañas. Die Romería de la Virgen de Cabañas wird im September gefeiert. Für Kulturinteressierte reicht das Spektrum von Wandmalereien und Mudéjar-Kunst über die Baugeschichte der Kirche und die Ordensgeschichte des Palacio de San Juan bis zur Sammlung des Pfarrmuseums. Religiöse Bildwelten, Bauformen, Ordensgeschichte und kirchliche Sammlungsbestände geben La Almunia de Doña Godina dabei unterschiedliche kulturelle Akzente.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele: Santa Engracia, Bardallur, Alagón, Bureta, Almonacid De La Cuba, San Mateo De Gállego, Tarazona, Sediles

Natur

Mit „La naturaleza cultivada“ besitzt La Almunia de Doña Godina einen botanischen Weg, der traditionell vor Ort angebaute Bäume und Pflanzen erläutert. Rund zwanzig Tafeln begleiten das Thema und machen aus dem Weg zugleich eine Folge einzelner Stationen zu den örtlichen Anbaupflanzen. Die Route verläuft über den Camino de Carra Hilera auf einer asphaltierten Strecke von knapp zwei Kilometern mit sehr geringem Gefälle. Botanische Erläuterungen, der konkrete Wegverlauf und die geringe Neigung gehören hier zu einem klar umrissenen Ausflugsthema.

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Für Natur- und Landschaftsinteressierte stehen in La Almunia de Doña Godina zwei klar benannte Themen nebeneinander: Der botanische Weg richtet den Blick auf traditionell angebaute Bäume und Pflanzen, während die Huertas für volkstümliche Architektur in der Talebene stehen. Beide Motive ergänzen die Kulturdenkmäler um den Zusammenhang von Anbau, Bauformen und Landschaft.

Landschaft

Die Huertas von La Almunia de Doña Godina sind ein gutes Beispiel für volkstümliche Architektur und verteilen sich über die gesamte Talebene. Ihre weite Verteilung verbindet einzelne Bauformen mit dem Landschaftsraum der Ebene. Für Landschaftsinteressierte stehen damit die Huertas und der botanische Weg als zwei eigenständige Themen neben den Kirchen, dem Palacio de San Juan und den weiteren Kulturorten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.