Almonacid de la Cuba – römische Talsperre und Wege durch die Geschichte
Unterkünfte in Almonacid De La Cuba
Zwischen Schlucht, Fluss und römischem Bauwerk
Almonacid de la Cuba liegt am steilen Hang einer Schlucht, die der Fluss Aguasvivas auf seinem Weg durch die Sierra de Belchite bildet. In Flussnähe werden Obstgärten und Obstbäume über Bewässerungsgräben mit Wasser versorgt; sie bilden eine grüne Oase in der ansonsten trockenen Landschaft. So treffen in und um den Ort felsige Hänge, Wasserläufe und bewässertes Grün unmittelbar aufeinander.
File:Almonacid de la Cuba, municipio de la provincia de Zaragoza, España.jpg
Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Die Presa Romana de Almonacid de la Cuba
Der Bau der ersten Presa Romana de Almonacid de la Cuba datiert in das 1. Jahrhundert, in die Zeit von Augustus und Tiberius. Die Presa Romana de Almonacid de la Cuba ist ein gut erhaltenes Denkmal, das von der Regierung Aragoniens als Bien de Interés Cultural eingestuft wurde; sie ist 34 Meter hoch. Die Talsperre kann über für Besucher geöffnete Stege sowie über einen wiederhergestellten Abschnitt mit 103 Stufen bis zu ihrem Fuß besichtigt werden.
Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Die Etappe Lécera–Belchite des Jakobswegs von Castellón nach Bajo Aragón führt über den Aussichtspunkt an der römischen Talsperre und das Erholungsgebiet Área recreativa La Cuba nach Almonacid de la Cuba hinein. Der Wanderweg "Ruta Belchite - Almonacid de la Cuba - Mojón del Lobo - Belchite" führt in Almonacid de la Cuba durch die römische Talsperre. Die Route "Ruta Belchite – Pozo de los Chorros" ist individuell zu begehen und führt von Almonacid de la Cuba zum Pozo de los Chorros; dafür gibt es auch eine auf das Ziel beschränkte Variante von 3 Kilometern ab Almonacid de la Cuba. Das Wegenetz "Rutas del Aguasvivas y sus afluentes" umfasst 16 Wander- und Fahrradrouten durch mehrere Gemeinden, darunter Almonacid de la Cuba. Eine Rundwanderung verläuft durch Anbauflächen mit Olivenbäumen, Mandelbäumen und Obstbäumen.
Felsen, Kletterrouten und Spuren muslimischer Vergangenheit
In Almonacid de la Cuba gibt es 18 Kletterrouten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads. Sie liegen in zwei Bereichen: an der Peña del Águila und im Straßenbereich innerhalb des Ortskerns. Die engen, geschwungenen und steil abfallenden Gassen vermitteln einen Eindruck von der muslimischen Vergangenheit des Ortes. Auf der Ruta Patrimonio kann das Barrio Verde beziehungsweise das jüdische Viertel besichtigt werden.
Bauwerke am oberen Ortsteil
Die Überreste der Torre de Almonacid de la Cuba befinden sich auf einer unmittelbar an der Ortschaft gelegenen Anhöhe neben der Ermita de Ntra. Sra. de las Nieves. Der quadratische Turm wurde aus unregelmäßigen Steinen errichtet und ist stark verfallen. Die Ermita de Ntra. de las Nieves liegt im oberen Teil von Almonacid de la Cuba und wurde auf dem ehemaligen arabischen Kastell des Ortes errichtet, das während des Spanischen Bürgerkriegs zerstört wurde. Die Iglesia de Santa María la Mayor entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, etwa um 1570, und vereint gotische und barocke Elemente. Die Ermita de Nuestra Señora de los Dolores ist ein barockes Gebäude mit ausgeprägter Vertikalität.
Mühle und Tierbeobachtung
Der Molino Bajo de Almonacid de la Cuba ist eine restaurierte Mühle, deren Mühlsteine erhalten sind; derzeit beherbergt das Gebäude die Touristeninformation von Almonacid de la Cuba. An den Innenwänden sind Gravuren mit Darstellungen von Mühlsteinen und zeitgenössischen Spielen erhalten. In den Kalksteinhügeln am Aguasvivas werden rund um Almonacid de la Cuba häufig Gruppen von Steinböcken gesichtet.
Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Albeta, Castejón De Las Armas, Encinacorba, Aranda De Moncayo, Fuendetodos, Villarroya de la Sierra, Talamantes, Utebo.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.