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Encinacorba: Mudéjar-Kirche, Burgruinen und Sierra de Algairén

Unterkünfte in Encinacorba

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Encinacorba verbindet aragonesische Bauformen, Mudéjar- und Frühgotik mit den Landschaften der Sierra de Algairén. Besonders dicht zeigen sich diese Spuren an Kirchen, Burgruinen, Renaissancehäusern und überlieferten Festtraditionen.

Kirchen, Burgruinen und Baukunst

Die Iglesia de Nuestra Señora del Mar ist eine Mudéjar-Kirche in Encinacorba, deren Bau in das erste Drittel des 16. Jahrhunderts datiert. Sie gilt als Bien Catalogado des aragonesischen Kulturerbes. Auf einem Hügel neben Encinacorba steht die Ermita de Santa Quiteria. Sie ist eines der wenigen Beispiele der Frühgotik in der Provinz Zaragoza und gilt ebenfalls als Bien Catalogado des aragonesischen Kulturerbes. Im Inneren befinden sich ein hölzernes Satteldachtragwerk mit gotischem Maßwerk und ein erhöhter Chor.

Das Castillo de Sinascueva besteht aus Burgruinen aus dem 14. und 15. Jahrhundert sowie einer Mudéjar-Kirche auf der Anhöhe über dem Ort. Die erhaltenen Bauteile verbinden damit Wehrarchitektur und Sakralbau auf derselben Anhöhe über dem Ort. Noch stehen dort zwei quadratische Türme. Der größere misst sieben Meter pro Seite und besitzt weiterhin ein spitzbogiges Tonnengewölbe. Als Denkmal steht das Castillo unter dem Schutzstatus Bien de Interés Cultural (BIC).

Auch die Gebäude aragonesischen Typs prägen die baulichen Besonderheiten Encinacorbas. Sie sind im Renaissancestil aus Backstein mit drei Stockwerken gestaltet, besitzen Eingänge unter keilsteingefassten Rundbögen, Balkone im Hauptgeschoss und Arkadengalerien unter der Dachtraufe. Dazu kommt Wappenschmuck. Ein Brunnen aus dem 16. Jahrhundert besteht aus sorgfältig bearbeitetem Quaderstein und trägt eine Inschrift mit der Jahreszahl 1610.

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Traditionen und örtliches Leben

Zur Kultur Encinacorbas gehört ein volkstümliches Tanzspiel, das der Piarist Dionisio Fierro Gasca 1885 verfasste. Die theatralische Darstellung erzählt von der Ankunft der Virgen del Mar und umfasst sechs Tänze. In den letzten Jahren ist außerdem La bajadica am Tag der Virgen del Mar, der Schutzpatronin des Ortes, zu einem festen Bestandteil geworden. Derzeit treffen sich Einwohner von Encinacorba, die dies möchten, im Casino und essen Longaniza-Sandwiches.

Wandern und Natur in der Sierra de Algairén

Der Wanderweg PR-Z 44 beginnt an der Seite des Peirón de San Roque in Encinacorba und führt in Richtung Sierra de Algairén. Dort gibt es Möglichkeiten zum Spazierengehen, Radfahren und Bergsteigen. Ebenso bieten sich geologische, botanische und ornithologische Beobachtungen an. Bei Spaziergängen auf den Wegen können Sie Steinadler, Gänsegeier, zahlreiche Schmetterlingsarten, Wildziegen sowie Pilze und andere Fungi entdecken. Die Sierra de Algairén verbindet damit Wege und Naturbeobachtung in einer Landschaft, die neben den historischen Bauwerken des Ortes einen eigenen thematischen Schwerpunkt bildet.

Für weitere Reiseideen können Sie auch Talamantes, Pinseque, Carenas, Bujaraloz, Brea De Aragón, Vera De Moncayo, Zuera und Cosuenda erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.

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