Olsón: Kirche, Fels und Wege durch die Geschichte
Olsón: Kirche, Fels und Wege durch die Geschichte
Olsón zeigt seinen Charakter an Bauwerken, religiösen Zeichen und erhaltenen Spuren früherer Arbeit. Die Iglesia de Santa Eulalia wurde 1546 vom Meister Joan Tellet erbaut. Die Kirche von Olsón trägt den Beinamen „La Catedral“. Für kulturinteressierte Reisende treffen hier ein konkret datierter Kirchenbau und ein überlieferter Beiname aufeinander. Neben dem Baujahr und dem Namen des Meisters gehört damit auch die traditionelle Bezeichnung zum besonderen Profil des Ortes.
Markante Orte im Ortsbild
Die Überreste des Castillo de Olsón stehen auf einem die Siedlung überragenden Felsvorsprung; von dort reicht der Blick über das gesamte Tal. Die erhöhte Lage verbindet die Ruinen unmittelbar mit dem Landschaftsraum, ohne dass ihre Funktion darüber hinaus festgelegt werden muss. Die Cruz de San Antón setzt einen anderen Akzent. Auf ihrer Ostseite trägt sie eine Darstellung des gekreuzigten Christus, auf der gegenüberliegenden Seite eine betende Jungfrau. An diesem Zeichen begegnen sich somit zwei klar unterschiedene Darstellungen auf einander zugewandten Seiten.
Architektur und erhaltene Zeugnisse
Der Pozo de hielo de San Benito/Pinar de O Pozo de Olsón gehört zu den in Aragón als Bienes de Interés Cultural geschützten Eishäusern. Zur volkstümlichen Architektur von Olsón gehören konische Schornsteine mit Espantabrujas. In Olsón gibt es außerdem eine Ölmühle, in der alle Elemente erhalten sind. Die drei Motive setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Eishaus steht der geschützte Status im Vordergrund, bei den Schornsteinen die konische Form mit Espantabrujas und bei der Ölmühle der Erhalt sämtlicher Elemente. So bleiben auch weniger groß dimensionierte Ortsmerkmale Teil des kulturellen Bildes.
Gipfel und regionale Kulturziele
In der Umgebung von Olsón befinden sich die Gipfel Tozal de Asba, Santa Bárbara und Platiello. Im weiteren regionalen Umfeld von Olsón gehören die Restos De Tejeria zu den Ruinen. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld gehört die Collegiate Church of Santa Maria Maggiore zu den Monumenten. Zu den dortigen Museen gehören das Museo Diocesano Barbastro-Monzón und das Museo Mártires Claretianos. Damit reicht der kulturelle und landschaftliche Bezugsrahmen von den Gipfeln der näheren Umgebung bis zu regionalen Ruinen, einem Monument und mehreren Museen.
Die Route PR-HU 159
Der PR-HU 159 führt über einen traditionellen Weg bergab nach Olsón. Die Route nach Olsón ist mit 13 km und einer Dauer von 4 Stunden und 25 Minuten angegeben. Sie ist eine Überschreitung mit 550 Höhenmetern im Aufstieg und 505 Höhenmetern im Abstieg. Die Route gibt damit einen klaren Rahmen für die Tagesplanung. Der Weg bringt damit eine klar umrissene aktive Komponente in die Auseinandersetzung mit Olsón und seinem Umfeld, während Kirchen, religiöse Zeichen, Architektur und regionale Kulturziele eigene Themenbereiche bilden.
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