Lárrede: San Pedro, Serrablo-Kirchen und der GR 16
File:Torre del Moro, Lárrede, Huesca, España, 2015-01-07, DD 02.JPG
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
San Pedro und die Kirchen von Serrablo
Lárrede zeigt seinen Charakter an Bauwerken und Wegen, die sich bei einem Besuch klar voneinander unterscheiden lassen. Der Turm der Kirche San Pedro de Lárrede hat einen quadratischen Grundriss. In seiner Gestaltung ist er von arabischen Minaretten beeinflusst. Damit steht an der Kirche ein einzelnes architektonisches Detail im Mittelpunkt, an dem sich die besondere Formensprache des Ortes unmittelbar betrachten lässt.
Nahe der Kirche San Pedro befindet sich das Centro de Interpretación de las Iglesias de Serrablo. Das Zentrum ist in der ehemaligen Schmiede des Dorfes Lárrede eingerichtet. Die Dauerausstellung in Lárrede zeigt eine Karte der Ruta de las Iglesias de Serrablo. Zu dieser Gruppe gehören etwa ein Dutzend Kirchen, die im 10. und 11. Jahrhundert am linken Ufer des Río Gállego errichtet wurden. Die Karte ordnet das einzelne Dorf damit in eine historische Kirchenlandschaft ein, ohne dass Sie dafür mehrere Orte auf einmal besuchen müssen.
Auch Casa Isábal bietet ein konkretes architektonisches Detail. Das Gebäude hat einen L-förmigen Grundriss mit einem großen rechteckigen Hauptkörper und einem kleineren Flügel. Im Salon des zweiten Obergeschosses und im Innenhof befinden sich Kieselböden mit geometrischen Mustern. Grundriss und Bodenmuster lenken den Blick auf unterschiedliche Ebenen desselben Bauwerks: auf seine äußere Form ebenso wie auf die Gestaltung einzelner Bereiche.
Auf dem GR 16 nach Lárrede
Wer Lárrede zu Fuß erreicht oder eine Wanderung mit dem Ort verbindet, trifft auf einen genau beschriebenen Abschnitt des GR 16. Die offizielle zweite Etappe führt von Biescas nach Yebra de Basa über Lárrede, zwischen Susín und Satué. Die Etappe verbindet Lárrede damit mit Biescas und Yebra de Basa; Susín und Satué markieren den Abschnitt, auf dem der Weg über den Ort führt.
Auf dem Anstieg nach Lárrede führt der GR 16 an La Torraza vorbei. Anschließend steigt der Weg zum Ort hinab. Diese Abfolge aus Anstieg, dem Passieren von La Torraza und dem anschließenden Abstieg beschreibt den unmittelbaren Wegverlauf nach Lárrede und gibt der Annäherung an das Dorf eine klar erkennbare Richtung.
Von Lárrede führt der GR 16 weiter nach Süden. Nach wenigen Metern überquert der Weg die Straße und nimmt anschließend den Weg nach Liena Caxicar und zu dessen eindrucksvollem Eichenhain. Der Eichenhain liegt damit an einem späteren Abschnitt des Weges, der von Lárrede aus nach Süden weiterführt. Die Route verbindet an dieser Stelle den Dorfbereich mit einem benannten Landschaftsziel.
Talblick und praktische Orientierung
Zur Landschaft rund um Lárrede gehört auch die Torre del Moro. Sie überragt das Tal des Río Gállego und setzt einen deutlich benannten Bezugspunkt über dem Tal. Zusammen mit dem Verlauf des GR 16 ergibt sich so eine Orientierung über Bauwerke, Wegabschnitte und Landschaftsziele, die jeweils ihre eigene Rolle behalten.
Der Zugang zur Kirche San Pedro de Lárrede ist von der N-330 über die Abzweigung nach Lárrede ausgeschildert. Für das Centro de Interpretación de las Iglesias de Serrablo war im Sommerbesuchsprogramm der Comarca Alto Gállego eine Führung unter dem Titel „Iglesias de Serrablo“ vorgesehen. Sie fand samstags um 11:30 Uhr statt, hatte ihren Treffpunkt am Centro de Interpretación Iglesias de Serrablo und erforderte eine Anmeldung. Der Eintritt in das Centro de Interpretación de las Iglesias de Serrablo ist kostenlos.
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