Lecina zwischen Felskunst, Kirchenbau und Landschaft
Höhlen und Felskunst am Río Vero
Die Höhlen Cueva de Barfaluy I, II, III und IV in Lecina sind als BIC-Denkmäler eingestuft und gehören zum Welterbe. Ihre Zugehörigkeit zum Welterbe stellt sie in einen größeren kulturellen Zusammenhang. Zugleich bleiben die vier Höhlen als einzelne Bestandteile einer gemeinsamen Kulturstätte unterscheidbar. Damit besitzt Lecina einen klaren Bezugspunkt für alle, die sich für die lange Geschichte menschlicher Spuren in der Landschaft interessieren.
Der Felsüberhang Lecina Superior liegt an den Klippen am rechten Ufer des Río Vero, in einem als Fajana de Pera bekannten Gebiet. Der Fußweg zum Felsüberhang beginnt in Lecina und dauert etwa eine Stunde. Für eine Tagesplanung lässt sich dieser Weg somit mit einem ungefähren Zeitrahmen von rund einer Stunde ansetzen, wobei der Ausgangspunkt direkt in Lecina liegt. Der Río Vero und die Klippen geben dem Ort dabei einen konkreten landschaftlichen Rahmen.
Der Felsüberhang Lecina Superior enthält schematische Felskunst in Rot, Schwarz und Weiß. Die Darstellungen stammen aus dem Neolithikum und der Metallzeit und werden zwischen 5000 und 1500 v. Chr. datiert.
Ortsgeschichte und Sakralbau
Auf dem Platz von Lecina befindet sich das Centro de Iniciativas Antonio Peñart in der ehemaligen Schule. Das Gebäude wurde zu einem kleinen Informationszentrum mit Tafeln und einem Dokumentarfilm umgestaltet.
San Martín de Lecina ist ein schlichtes Gebäude mit einem einzigen rechteckigen Schiff, einem Tonnengewölbe und einem geraden, nach Osten ausgerichteten Chorabschluss. Der Sakralbau lässt sich dadurch über seine Grundform und die Ausrichtung des Chorabschlusses beschreiben. Neben der prähistorischen Felskunst steht in Lecina somit auch ein klar gefasster architektonischer Bezugspunkt. Die Kirche und die Höhlen gehören unterschiedlichen historischen Zusammenhängen an und bilden gerade deshalb zwei eigenständige Kulturthemen des Ortes.
Carrasca und Gipfel im Umfeld
Die Carrasca de Lecina wurde zum Europäischen Baum des Jahres 2021 gewählt. In der näheren Umgebung von Lecina liegen außerdem die Gipfel Pinar und Tozal de Sevil. Pico Acreu und Santa Bárbara sind Gipfel in der Umgebung von Lecina. So treten neben dem Río Vero und den Klippen weitere Landschaftsbezeichnungen hinzu, die den Blick über den Ort hinaus auf die umgebenden Erhebungen lenken.
Auch Restos De Tejeria ist ein konkreter Bezugspunkt: Die Bezeichnung steht für eine Ruine in der Umgebung von Lecina. Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich zudem das Museo Diocesano Barbastro-Monzón und das Museo Mártires Claretianos, beide Museen. Damit reicht das kulturelle Spektrum von der Ruine und dem Sakralbau über die Felskunst bis zu regionalen Museumseinrichtungen. Lecina verbindet auf diese Weise eng benannte Orte im eigenen Umfeld mit weiter gefassten Kulturzielen der Region.
Weitere Reiseziele: Grañén, Binéfar, Aguascaldas, San Juan De Plan, Denúy, Jaca, Santoréns, Lanaja.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
