Laspuña: Wege, Wallfahrten und Kultur

File:W4285 Laspuna ErmitaFuenteSanta 90277.jpg File:W4285 Laspuna ErmitaFuenteSanta 90277.jpg Foto: Llann Wé² via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft und Anreise

Laspuña liegt an den Ausläufern der Peña Montañesa auf 720 m Höhe. Der Ort liegt an den Toren des Nationalparks Ordesa y Monte Perdido. Die Anfahrt nach Laspuña erfolgt über die Straße A-138. Nach der Durchfahrt durch Escalona überquert man anschließend die Brücke über den Río Cinca, bevor man nach Laspuña abzweigt. Damit führen bereits die letzten Abschnitte der Anreise an zwei prägenden Bezugspunkten der Umgebung vorbei: an der Peña Montañesa und am Río Cinca.

Wege und Ausflüge

Ein Mountainbike-Rundkurs beginnt in Laspuña und endet dort wieder. Die Strecke ist 32 km lang. Vom Ausgangspunkt auf 720 m führt sie auf fast 1.600 m zum Pass zwischen Peña Montañesa und Peña Solano. Für den Rundkurs ist ein gewisser Schwierigkeitsgrad angegeben. In Laspuña ermöglichen fast 80 km Forstwege sowie landwirtschaftliche Wege zahlreiche Mountainbike-Ausflüge. Das Wegenetz ergänzt damit den einzelnen Rundkurs um weitere Strecken innerhalb der Gemeinde.

Innerhalb der Gemeinde Laspuña verläuft ein Abschnitt des Camino de Santiago in Sobrarbe. Die am häufigsten begangene Aufstiegsroute zur Peña Montañesa beginnt an der Collada de Laspuña. Sie führt zu Fuß in fast drei Stunden zum Gipfel; dabei wird ein Höhenunterschied von etwas mehr als 700 Metern überwunden. Der Aufstieg und der Mountainbike-Rundkurs setzen dabei an unterschiedlichen Punkten an: Der eine Weg beginnt an der Collada de Laspuña und führt zum Gipfel, der andere nimmt in Laspuña seinen Ausgang und kehrt dorthin zurück.

Kultur

Die Iglesia de la Virgen de los Dolores wurde möglicherweise in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet. Aus dieser Zeit stammen Teile des Chorraums, ein angrenzender Abschnitt des Langhauses und die zugehörigen Seitenkapellen. Diese Bauteile zeigen eine für diese Epoche typische spätgotische Architektur. Chorraum, Langhausabschnitt und Seitenkapellen gehören somit zu den erhaltenen Teilen, an denen sich die architektonische Gestaltung dieser Bauphase ablesen lässt.

Feste und Traditionen

Am 30. November findet eine Wallfahrt zur Ermita de San Andrés statt. Eine weitere Wallfahrt zur Ermita de Fuensanta findet am ersten Sonntag im Mai statt. Am vorletzten Sonntag im Mai findet das Descenso de Navatas auf dem Río Cinca statt. Die beiden Wallfahrten sind damit unterschiedlichen festen Terminen im Jahreslauf zugeordnet, während das Descenso de Navatas an einen Sonntag im Mai gebunden ist.

Ecomuseo de las Navatas

Das Ecomuseo de las Navatas Luis Pallaruelo ist ein ganzjährig begehbarer Weg. Entlang des Weges stehen Informationstafeln über den Bau von Holzflößen. Mit diesen Holzflößen transportierten Flößer Holz auf dem Río Cinca bis zum Ebrodelta. Die Tafeln verbinden den Bau der Flöße mit ihrem früheren Einsatz auf dem Fluss und machen dadurch sowohl das Handwerk als auch den Transportweg zum Bestandteil des Weges.

Weitere Ortsseiten finden Sie zu Adahuesca, Castillazuelo, Estopiñán Del Castillo, Salillas, Lastanosa, Torres De Alcanadre, Broto und Sesué.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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