Guasillo: San Adrián, Wallfahrten und Wege
Guasillo zwischen Feldern und Monte Asieso
Guasillo liegt im Campo de Jaca auf 868 Metern Höhe. Der Ort befindet sich auf einer natürlichen Erhebung am Südhang des Monte Asieso, zwischen Getreidefeldern, Mandelbäumen, Gärten sowie Weideflächen für Rinder und Schafe. Wenn Sie einen Ort über seine Landschaft kennenlernen möchten, finden Sie in Guasillo eine Umgebung, in der Ackerflächen, Bäume, Gärten und Weideland eng beieinanderliegen. Diese ländlichen Bezüge geben dem Ort einen klaren Rahmen für die Orientierung vor Ort. Die Mischung der Flächen prägt dabei den unmittelbaren Landschaftseindruck rund um Guasillo. Monte Asieso, Ackerland und Weiden stehen in derselben Umgebung für unterschiedliche Seiten des Ortes.
Routen mit Guasillo im Verlauf
Die Route Jaca–Guasillo–Asieso dauert zwei Stunden und führt durch Guasillo. Zu ihr gehört ein Halt an der Kirche San Adrián. Damit verbindet sich der Streckenverlauf unmittelbar mit einem kulturellen Ziel im Ort, ohne dass die Route auf einen einzelnen Schwerpunkt festgelegt werden muss. Die angegebene Dauer bietet zugleich eine konkrete Zeitorientierung für die Planung dieses Weges.
Die Route PR-HU 52 Grosín verläuft über Guasillo und Asieso und dauert 4 Stunden und 55 Minuten. Die Route PR-HU 63 Abay führt als vierstündiger Rundweg von Jaca über Asieso, Guasillo, Banagüás und Abay zurück nach Jaca. Die Routen verbinden Guasillo mit Jaca, Asieso, Banagüás und Abay; dadurch umfasst der Verlauf sowohl die Strecke mit San-Adrián-Halt als auch einen Rundweg, der über mehrere Orte nach Jaca zurückführt.
San Adrián und kirchliche Geschichte
Die Pfarrkirche San Adrián wurde im 18. Jahrhundert über einer früheren romanischen Kirche errichtet. Ihr Hauptaltar entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch den aus Frankreich stammenden Bildhauer Juan de Puey. Der angrenzende Glockenturm besitzt ein zweigeteiltes Fenster mit kleinen halbkreisförmigen Bögen und einem rechteckigen, zurückgesetzten Rahmen in Form eines Alfiz. Das Fenster verweist auf den Einfluss der Kirchengruppe am Gállego. Für kulturinteressierte Besucher liegen hier Baugeschichte, Bildhauerkunst und ein präzise beschriebenes architektonisches Detail nah beieinander. Die Kirche lässt sich dadurch über ihren früheren romanischen Bau, den Hauptaltar und das besondere Turmfenster mit jeweils eigenen historischen Details betrachten.
Guasillo ist der einzige Ort am rechten Ufer des Flusses Aragón, der an den Wallfahrten von Yebra de Basa und Jaca am 25. Juni zu Ehren der heiligen Santa Orosia teilnimmt. Das Hauptfest von Guasillo findet am 24. August zu Ehren des heiligen Bartolomé statt. Zwei feste Termine und unterschiedliche Heiligennamen verankern den Ort damit in religiösen Traditionen, die sich klar voneinander unterscheiden.
Nördlich von Guasillo liegen die Ruinen der Einsiedelei San Bartolomé. Die Einsiedelei gehörte seit 1258 ebenfalls zum pinatensischen Kloster. Mit den Ruinen kommt neben der Pfarrkirche ein weiterer kirchlicher Bezugspunkt im nördlichen Umfeld von Guasillo hinzu.
Casa Casbas verfügt über drei Apartments für jeweils 4 bis 6 Personen.
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