Banastás zwischen Ebene, Geschichte und Wegen

File:Polideportivo de Banastás II.jpg File:Polideportivo de Banastás II.jpg Foto: Hovallef via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Banastás zwischen Ebene und Sierra

Banastás liegt nahe dem Fluss Isuela und in der Ebene unterhalb der Sierra de Gratal. Diese Lage beschreibt einen Ort, an dem offene Landschaft und historische Bezugspunkte eng aufeinandertreffen. Für Sie lässt sich Banastás über mehrere klar benannte Orts- und Wegbezüge kennenlernen.

Natur rund um Banastás

Die Carrasca Becha ist ein katalogisierter monumentaler Baum. Der Carrascal de Nisano ist ein ausgedehnter Steineichenwald und gilt als einziger Ebenenwald der Provinz Huesca. Damit reichen die Naturbezüge von einem einzelnen markanten Baum bis zu einer weitläufigen Waldlandschaft. Wer Landschaft bewusst über konkrete Orte wahrnimmt, findet in diesen Namen zwei eigenständige Anknüpfungspunkte.

Ortskern und Iglesia de San Andrés

Banastás wurde im Bürgerkrieg nahezu zerstört und nach dem Krieg um einen von Arkaden gesäumten Platz mit einem kleinen zentralen Garten und der Pfarrkirche San Andrés wiederaufgebaut. Um den Platz gruppiert sich der Ortskern von Banastás. Die Iglesia de San Andrés wurde in den Wiederaufbau einbezogen. Das Gebäude ist einschiffig und besitzt eine neoromanische, halbrunde Apsis. An der Ostseite der Iglesia de San Andrés befindet sich außerdem ein langer, von drei großen Bögen geöffneter portikuser Atriumvorbau.

Historische Spuren

Die ersten schriftlichen Dokumente, die die Existenz von Banastás belegen, stammen aus dem Jahr 1098. Eine weitere historische Spur führt zum Castillo de Becha: Von der Anlage sind Mauerreste an einem Hang erhalten, der die Ebene von La Sotonera überblickt. Das Castillo de Nisano ist eine befestigte Anlage, die im 11. Jahrhundert dokumentiert ist. Zusammen ergeben diese Orte keinen austauschbaren Geschichtsrahmen, sondern benennen konkrete Stationen zwischen Ortsgeschichte, Sakralbau und mittelalterlichen Befestigungen.

Religiöse Traditionen

Banastás gehört zu den „Sieben Orten“, die eine wichtige Verbindung zur Ermita de Cíllas unterhalten. An der Ermita de Cíllas finden jedes Jahr mehrere Wallfahrten statt. Die „Sieben Orte“ unterhalten außerdem eine besondere Verbindung zur Ermita de Loreto. Die Ermita de Loreto ist der Überlieferung zufolge mit dem Leben des San Lorenzo verbunden. Diese Traditionen geben der Umgebung neben dem Ortskern und den historischen Anlagen einen religiösen Bezug.

Wege über Chimillas und Cortés

Die Route führt von Huesca über die Alberca de Cortés nach Chimillas und Banastás. Ein Teil der Route verläuft auf dem Jakobsweg. Ein Weg verbindet Banastás mit Chimillas und führt am Humedal de Cortés entlang. Von der Alberca de Cortés führt eine östliche Variante direkt nach Banastás. Für die Planung von Wegabschnitten stehen damit Huesca, die Alberca de Cortés, Chimillas, das Humedal de Cortés und Banastás als klar benannte Bezugspunkte fest.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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