Buera zwischen Olivenkultur und Panoramablick

File:Antigua casa consistorial de Buera 02.jpg File:Antigua casa consistorial de Buera 02.jpg Foto: 19Tarrestnom65 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Buera zwischen Olivenlandschaft und Weitblick

Buera zeigt sich als Ort, an dem Olivenkultur, kirchliche Bauwerke und weite Landschaft zusammenkommen. Bei Buera bietet sich ein Panoramablick auf Buera, die Sierra de Guara, die Kalksteinwände des Cañón del Vero und das mittelalterliche Alquézar. Damit reicht der Blick von der unmittelbaren Umgebung bis zu markanten Landschafts- und Kulturbildern des Somontano. Wer sich Buera nähert oder den Ort erkundet, findet hier daher nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern mehrere klar erkennbare Themen: Oliven, Sakralarchitektur, Wege und die offene Sicht über die Umgebung.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Santuario

Eine konkrete Route führt von Buera zum Santuario de Santa María de Dulcis. Die lineare Strecke ist 4,6 km lang, weist nur geringe Höhenunterschiede auf und ist nicht schwierig. Sie kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Außerdem kann man sich dem Santuario de Dulcis mit dem Auto nähern. Am Weg zum Santuario de Dulcis liegt der Pozo d'Os Moros, ein großes, kreisförmiges und halb in den Boden eingelassenes Bauwerk. Seine Kuppel ist vollständig aus Stein errichtet und setzt einen eigenständigen baulichen Akzent entlang des Weges.

Kapelle, Wallfahrt und kunstvolle Innenräume

Das Santuario de Santa María de Dulcis ist eine Kapelle. Sein Inneres ist mit einer aufwendig gearbeiteten Gipsdekoration gestaltet, sodass sich der Eindruck des Bauwerks aus der Verbindung von einfacher äußerer Einordnung und reich ausgearbeitetem Innenraum ergibt. Besichtigungen des Santuario de Santa María de Dulcis können telefonisch unter 620 057 721 vereinbart werden. Am zweiten Samstag im Mai findet die Wallfahrt zum Santuario de Santa María de Dulcis statt.

Die Iglesia de San Juan in Buera

Auch Buera selbst besitzt ein prägnantes sakrales Bauwerk. Die Iglesia de San Juan in Buera ist eine Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert und San Juan Bautista, dem heiligen Johannes dem Täufer, geweiht. Die Kirche ist ein kleines Gebäude mit mittelalterlichem Charakter. Ihre unverputzten Steinmauern betonen die schlichte, zurückhaltende Gestaltung und die klare geometrische Form. Gerade diese Beschreibung lenkt den Blick auf Material, Proportionen und die ruhige Wirkung des Bauwerks, ohne dass ornamentale Details den Charakter bestimmen.

Olivenbäume als Landschaft und Wissensort

Das Bosque de los Olivos liegt in der Nähe von Buera im Umfeld des Santuario de Santa María de Dulcis und umfasst verschiedene im Somontano katalogisierte Olivensorten. Jeder Baum verfügt über einen Informationspunkt zu den morphologischen Merkmalen der jeweiligen Sorte und ihrer Frucht, zu deren Verwendung sowie zu den Gebieten des Somontano, in denen sie vorkommt. Eine ungewöhnliche Anlage in der Natur ist der Reloj de Sol de los Olivos: Die Sonne zeigt die Uhrzeit auf jedem der 13 Olivenbäume an, aus denen die Anlage besteht. So erhalten die Bäume neben ihrer landwirtschaftlichen Bedeutung auch eine besondere räumliche und gestalterische Rolle.

Vom Olivenöl bis zur Verkostung

Zum Besuch des Torno de Buera gehört ein immersives 360-Grad-Video, das die Herstellung von Öl von der Olivenernte bis zum Öl auf dem Tisch zeigt. Der Besuch des Torno de Buera endet mit einer Einführung in die Verkostung mehrerer sortenreiner Öle aus Olivenhainen der Umgebung.

Weitere Orte zur Reiseplanung: Morillo De Liena, Arén, Siétamo, Santa Cilia, Coscojuela De Sobrarbe, Barbastro, Panticosa, Astún.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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