Abay: Kirchenkunst, Festtage und Berge

File:Abay San Andrés 5283.JPG File:Abay San Andrés 5283.JPG Foto: Reinhardhauke via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Abay verbindet religiöse Bauwerke, überlieferte Festtermine und eine regionale Architektur, die traditionelle Formen auch bei neueren Bauten zeigt. Dazu kommen Kulturdenkmäler und Landschaftsziele in der Umgebung. Für Reisende, die einen Ort über Baugeschichte, Bräuche und die umgebende Bergwelt erfassen möchten, ergibt sich ein vielschichtiger Zugang. Die Orientierung führt von den Sakralbauten im Ort über die Festtage bis zu den Kultur- und Landschaftsorten im Umfeld.

Kirchenkunst und Baugeschichte

Die Iglesia Parroquial de San Andrés entstand im 12. Jahrhundert und wurde 1575 auf drei Schiffe erweitert. Sie bewahrt eine romanische Skulptur der Jungfrau mit dem Kind, mehrere Gemälde aus dem 14. Jahrhundert, eine barocke Skulptur des heiligen Andreas sowie ein romanisches Tympanon mit einem Trinitäts-Chrisma. Für kulturinteressierte Besucher verbindet sich hier Baugeschichte mit Kunstwerken aus unterschiedlichen Epochen.

Die Ermita de la Asunción bei Abay wurde 1781 errichtet, möglicherweise über einem früheren romanischen Bau. Sie bewahrt zwei gute Gemälde von Fray Manuel Bayeu, die auf 1792 datiert werden können. Nahe Abay steht am ehemaligen Weg nach Berdún ein steinernes Crucero.

Traditionelle Formen im Ortsbild

Auch neuere Bauten in Abay zeigen traditionelle Bauweisen der Region: Steinbau, Dächer aus Steinplatten sowie kegelstumpfförmige Schornsteine mit Espantabrujas. Damit stehen nicht nur einzelne Kunstwerke, sondern auch konkrete Formen des Bauens im Mittelpunkt. Material, Dachdeckung und die besondere Gestaltung der Schornsteine geben der Architektur dabei ein klar erkennbares regionales Vokabular.

Feste im Jahreslauf

In Abay finden mehrere feste Termine statt. Das Patronatsfest zu Ehren des heiligen Andreas findet am 30. November statt. Außerdem wird das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, La Asunción, am 15. August gefeiert. Die Hoguera de San Sebastián ist eine typische Tradition in Abay und findet am 20. Januar statt.

Die Verbindung von Jaca ins Valle de Aísa

Von Jaca führt die schmale und kurvenreiche Regionalstraße A-2605 über 22 Kilometer durch Asieso, Banaguás, Guasillo, Abay, Caniás, Novés und Aragüás del Solano, bevor sie das Valle de Aísa erreicht. Für Ihre Orientierung verbindet die Route den Ausgangspunkt Jaca mit dem Valle de Aísa und führt dabei durch mehrere Ortschaften.

Kulturorte und Landschaft in der Umgebung

In der näheren Umgebung von Abay befindet sich das Museo Diocesano de Jaca - Arte Románico, ein Museum. Ebenfalls in der näheren Umgebung befindet sich die Ciudadela, ein Baudenkmal. In der Umgebung von Abay befindet sich das Fuerte Rapitán, ein Baudenkmal. Außerdem befindet sich dort das Monasterio Nuevo de San Juan de la Peña, ein Kloster.

In der Umgebung von Abay befinden sich außerdem La Carruaca, ein Gipfel, Puntal de Aquilero, ein Berg, Peña de Oroel, ein Gipfel, und Canet, ein Gipfel. So treffen rund um den Ort sakrale Kunst, regionale Bauformen, festliche Traditionen, historische Bauwerke und benannte Landschaftsformen aufeinander.

Weitere Ziele: Benasque, Bierge, Albella, Panticosa, Yebra De Basa, Montanuy, Bono, Calvera

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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