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Mollina: Wein, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Mollina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mollina gehört zur Ruta de los Vinos de Málaga y Ronda. Weinbau, historische Bauwerke, Höhlen in der Sierra de la Camorra und ein Weg verbinden hier Kultur und Landschaft mit festen Terminen im Jahreslauf. So kommen in Mollina landwirtschaftliche Tradition, historische Zeugnisse und Naturthemen zusammen.

File:Sierra de Mollina 2.jpg File:Sierra de Mollina 2.jpg Foto: Agomezjuan via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Weitere Reiseziele auf dieser Ebene: Los Puertas, Genalguacil, Cartaojal, El Sexmo, Periana, Los Morales, Manilva und Villanueva De La Concepción.

Wein und Landschaft

Die Weinberge der Bodega Cortijo La Fuente liegen in Mollina auf 480 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Ihre Böden sind sandig und kalkhaltig. Ebenfalls zum Cortijo La Fuente gehört ein Gebäude, das Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. So treffen in diesem Bereich Weinbau und ein historischer Baukörper aufeinander. Die Höhenlage, die Bodenbeschaffenheit und das Gebäude gehören dabei zu den konkreten Merkmalen, die den Ort mit der regionalen Weinkultur verbinden.

Das CIVA ist das Centro de Interpretación de la Vid, la Aceituna y el Aceite in Mollina. Studierende und Besucher können dort unmittelbar den Ursprung der lokalen Produkte kennenlernen. Weingüter in Mollina können nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden und bieten organisierte Weinverkostungen an. Wein, Olive und Öl stehen damit ebenso im Mittelpunkt wie die Orte, an denen diese Produkte vorgestellt und verkostet werden.

Kultur

Die Iglesia de Nuestra Señora de la Oliva wurde im 17. Jahrhundert erbaut und hat drei durch Rundbögen getrennte Schiffe. Das Convento de la Ascensión stammt aus dem 18. Jahrhundert; in ihm befindet sich eine charakteristische Sonnenuhr. Beide Bauwerke stehen damit für unterschiedliche Epochen und jeweils eigene architektonische Merkmale. Kirche und Konvent bewahren somit zwei eigenständige historische Perspektiven innerhalb der Ortskultur.

Im Castellum de Santillán sind römische Baustrukturen aus dem 1. bis 3. Jahrhundert erhalten. Zusammen mit der Iglesia de Nuestra Señora de la Oliva und dem Convento de la Ascensión entsteht ein historischer Bogen von römischer Zeit bis ins 18. Jahrhundert, ohne dass die einzelnen Bauwerke ihre Eigenständigkeit verlieren. Römische Baustrukturen, Kirchenbau und die Sonnenuhr gehören dabei zu unterschiedlichen, klar benennbaren Teilen dieses kulturellen Ortsbilds.

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Natur und Feste

Die Sierra de la Camorra weist ein Netz von Höhlen auf, darunter die Cueva de los Órganos. Das Naturgebiet Santillán ist außerdem der Mittelpunkt der Romería de la Virgen de la Oliva in Mollina. Die Wallfahrt findet jährlich am zweiten Maiwochenende statt. Naturgebiet, Höhlen und Wallfahrt bilden dabei drei konkrete Themen, die in Mollina nebeneinander sichtbar werden.

Im Anschluss an die religiöse Zeremonie verbringen Einheimische und Besucher im Naturgebiet Santillán einen Tag auf dem Land; dabei ist ein gemeinsames Familienpicknick üblich. Die Feria de la Vendimia in Mollina findet am zweiten Septemberwochenende statt und ergänzt den Jahreslauf um ein Fest rund um die Weinlese. Der Veranstaltungskalender reicht damit von der Romería im Mai bis zur Weinlese im September und verbindet religiöse Tradition mit dem lokalen Weinbau.

Wandern

Der GR 249.1 führt von Mollina über Fuente de Piedra nach Humilladero. Die Strecke ist 17,6 km lang; für sie sind 4 Stunden 30 Minuten angesetzt. Der Weg verbindet damit drei genannte Orte in einer klar umrissenen Strecke. Der Weg führt dabei durch eine Abfolge von Mollina, Fuente de Piedra und Humilladero.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Málaga.

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