Manilva: Strände, Geschichte und Wein

File:Manilva, Málaga, Spain - panoramio.jpg File:Manilva, Málaga, Spain - panoramio.jpg Foto: logopop via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Manilva verfügt über etwas mehr als acht Kilometer breite, weitläufige Strände mit feinem Sand, der sanft ins Meer abfällt.

Zur Reserva Ecológica Playas de Manilva gehören die Strände Chullera, Toro und Negro; seit Anfang 2012 sind sie zum Schutz ihrer Flora und Fauna als ökologisches Reservat ausgewiesen. Die Senda Litoral de Málaga führt durch diese ökologisch geschützten Strände. Am Strand Playa del Toro bildet die betreffende Pflanze die ausgedehnteste Wiese an der gesamten Costa del Sol. Die Landschaft Manilvas besteht aus sanften Hügeln, die vom Meer landeinwärts stufenweise ansteigen und zugleich ländliche sowie küstenbezogene Erlebnisse ermöglichen.

Weitere direkt zugeordnete Orte sind San Luis De Sabinillas und La Duquesa.

Kultur und Geschichte

Los Castillejos de Alcorrín ist eine ummauerte Festung aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. In ihr verbinden sich einheimische Elemente mit Bautechniken, die dem phönizischen Kulturraum nahestehen.

Die römische archäologische Fundstätte im Umfeld des Castillo de la Duquesa datiert vom 1. bis zum 5. Jahrhundert n. Zu ihr gehören eine Nekropole, eine Villa, Thermen und eine Fischpökelfabrik. In Chullera gibt es zwei Wachtürme; darunter befindet sich ein älterer Turm mit kreuzförmigem Grundriss aus der Nasridenzeit.

Die heutige Pfarrkirche Santa Ana wurde von 1776 bis 1783 erbaut. El Ingenio Chico ist eine historische Zuckerfabrik. Sein Aquädukt bewahrt die Verbindung zum übrigen Bauwerk aus Stampflehm, die an mittelalterliche Bauweisen und eine maurische Bautradition erinnert.

Das Museo Arqueológico Municipal zeigt ausschließlich Fundstücke aus der römischen Fundstätte im Umfeld des Castillo de la Duquesa. Im Monument El Castillo de la Duquesa ermöglicht das Museum einen Rundgang durch die Geschichte Manilvas.

Die historischen Zeugnisse reichen damit von der Festung aus dem 9. Jahrhundert v. über die römische Fundstätte und die Nasridenzeit bis zur Errichtung der Pfarrkirche Santa Ana im 18. Jahrhundert.

Wein und Gastronomie

CIVIMA verfügt über Ausstellungsräume zur Weinbaukultur Manilvas sowie zur traditionellen und modernen Weinherstellung. La Vendimia findet am ersten Septemberwochenende im Ortszentrum von Manilva statt. Zu La Vendimia gehören das Keltern der Trauben, aus denen der erste Most des Jahres gewonnen und anschließend verkostet wird.

Zusammen bilden die Ausstellungsräume und das Fest unterschiedliche Einblicke in die Weinbaukultur: Im CIVIMA stehen Herstellung und Tradition im Mittelpunkt, bei La Vendimia der erste Most des Jahres.

Zur Gastronomie Manilvas gehört die Moraga. Dabei werden Sardinen traditionell im Freien, meist am Meeresufer, auf speziell zubereiteten Spießen gegrillt. Weine aus Manilva können Speisen begleiten; ihnen verleiht die Moscatel-Traube einen besonderen Geschmack.

Routen

Die Gemeinde Manilva stellte eine Faltbroschüre mit sieben Routen bereit, die durch interessante Orte führen. Erhältlich war sie im Rathaus von Manilva, in der Außenstelle der Bürgermeisterei in Sabinillas sowie in den Tourismus- und Sportbüros.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Málaga.

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