Algatocín zwischen Genal und Guadiaro
Unterkünfte in Algatocín
Landschaft und Aussicht
Algatocín liegt auf dem Bergrücken, der die Flüsse Guadiaro und Genal voneinander trennt. Die erhöhte Lage von Algatocín bietet Ausblicke auf das vom Genal-Tal geprägte Umfeld. Einen Kilometer vom Zentrum entfernt liegt der Mirador del General. Von dort aus sind das Flusstal sowie die Orte Alpandeire, Faraján, Jubrique und Genalguacil zu sehen.
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Foto: Abel Maestro Garcia from Asunción, España via Wikimedia Commons, Public domain
Weitere Reiseziele: Ronda, Pizarra, Atajate, Riogordo, Romo Cuevas, Villafranco del Guadalhorce, Los Llanos de Antequera und Ojén.
Wandern und Radfahren
Der Wanderweg PR-A 239 verbindet Benarrabá mit Algatocín und gehört zum Wegenetz des GR 141. Ebenfalls zu diesem Wegenetz gehört der Wanderweg PR-A 238, der Benalauría mit Algatocín verbindet. Mit Algatocín verbunden ist außerdem die Ruta de la Sierra.
Eine technische Mountainbike-Abfahrt führt durch den Barranco de la Loma bei Algatocín. Die Strecke verläuft über 4,3 Kilometer, weist Steigungen von nahezu 40 Prozent auf und wird nur erfahrenen Radfahrern empfohlen.
Wasser am Genal
Der Charco Puente de San Juan ist eine Badestelle am Genal. Dort überquert die Straße MA-8305 zwischen Algatocín und Jubrique den Fluss. Die Badestelle ist über einen Weg erreichbar, der von einer Ecke der Brücke hinunterführt.
Kultur, Ortsbild und Handwerk
Der Überlieferung nach wurde die Iglesia de Nuestra Señora del Rosario im 16. Jahrhundert über dem ehemaligen Palast einer arabischen Prinzessin errichtet. An dem Keramikgewölbe ihres Glockenturms ist die Kirche leicht zu erkennen. Zur Ermita del Calvario außerhalb von Algatocín führt ein Fußweg hinauf.
Die Plaza de la Alameda de Andalucía ist das Zentrum von Algatocín. Das Ortsbild prägen enge, steile, dem Gelände angepasste Straßen, in denen die arabische Vergangenheit erkennbar bleibt. An der Hauptstraße stehen Häuser aus dem 18. Jahrhundert mit Familienwappen an den Türen.
Zur Pflanzenfaser-Handwerkstradition von Algatocín gehören Bänder und Flechtstreifen sowie „gaferas“ aus Esparto, Palmfasern, Olivenzweigen und Pita. In Algatocín werden Pflanzenfasern verflochten und mit einer Schnur aus demselben Material zu Gegenständen wie Körben und Matten vernäht. Beim Huerto del Niño bieten die Mayordomos gegen eine Spende ein kleines Glas Getränk und einen Orangenstrauß an.
In Algatocín werden weiterhin große Zambombas hergestellt; im Weiler El Salitre werden außerdem Palmstrohbesen gefertigt. Auch die Imkerei gehört zu den traditionellen Tätigkeiten von Algatocín. Mit handwerklich hergestellten Chacinas aus iberischem Schweinefleisch ist der Ort ebenfalls verbunden.
Feste und Küche
Zur Candelaria in Algatocín gehören eine Eucharistiefeier und die Segnung von Brotgebäck. Außerdem umfasst die Feier die Präsentation Neugeborener und eine Prozession, die von der Städtischen Musikschule begleitet wird. Die Feria de San Francisco findet in Algatocín im Oktober statt.
Gachas de harina mit Miel de caldera sind eine mit Algatocín verbundene Speise.
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