Alameda: Kultur, Handwerk und Weitblick am Mirador de la Camorra
Unterkünfte in Alameda
Der Mirador de la Camorra liegt auf dem Gipfel der gleichnamigen Sierra auf etwa 700 Metern Höhe. Von dort reicht der Blick bis zu vier andalusischen Provinzen – Málaga, Sevilla, Córdoba und Granada – sowie zur Laguna de la Ratosa und zur Laguna de Fuente de Piedra. Der Blick verbindet damit Berggipfel, Provinzen und Lagunen.
Der Mirador de la Camorra ist mit dem Auto oder zu Fuß über einen asphaltierten Weg erreichbar.
Kultur
Im Centro Temático del Campo Andaluz werden die traditionellen Anbau- und Erntetätigkeiten von Oliven und Weizen anhand einer Ölmühle, einer Balkenpresse und landwirtschaftlicher Geräte dargestellt.
Für kulturgeschichtlich Interessierte spannt Alameda den Bogen von Oliven- und Weizenanbau über Landleben und Literatur bis zur Kalksteinarbeit.
Im selben Centro Temático del Campo Andaluz sind außerdem Gedichte des Dichters und Premio Nacional de Poesía Antonio Muñoz Rojas über das Landleben aus seinem Buch „Las cosas del campo“ zu sehen. Das Zentrum behandelt zudem die Kalksteinarbeit als traditionelles und für die lokale Bevölkerung bedeutendes Handwerk. Dabei wird Kalk verwendet, um den Häusern in Andalusien ihre charakteristische Farbe zu geben. Praktische Arbeit, literarische Texte und handwerkliche Tradition bilden dort unterschiedliche kulturelle Zugänge. Für Kulturinteressierte bilden in Alameda das Centro Temático del Campo Andaluz und das Centro Temático de las Termas Romanas einen thematischen Rahmen. Landwirtschaft, Literatur, Handwerk und Badekultur stehen dabei als unterschiedliche kulturelle Themen nebeneinander und verbinden den ländlichen Alltag Alamedas mit antiker Geschichte.
Geschichte
Eine zweite kulturelle Linie bilden die römischen Thermen. Das Centro Temático de las Termas Romanas befindet sich neben der archäologischen Stätte der römischen Thermen und der chalkolithischen Nekropole in Alameda. Die Ausstellung gliedert sich in sechs Themenbereiche. Sie behandelt die römische Gesellschaft, die Funktionsweise der einzelnen Thermenräume sowie unterschiedliche Vorstellungen vom Baden – von der klassischen griechischen Zeit bis zu heutigen Spas und ebenso arabische wie christliche Badetraditionen. Gesellschaft, Räume und Badekultur verbinden sich dabei über einen langen historischen Zeitraum.
Ein weiterer konkreter Ort ist das Grab von José María Hinojosa Cobacho, bekannt als „El Tempranillo“. Es befindet sich im Innenhof der Pfarrkirche von Alameda; für das Grab werden Führungen angeboten. Der Zugang zum Innenhof des Patio Mausoleo de José María El Tempranillo und der Weg dorthin erfolgen über Treppen.
Wandern
Etappe 16 des GR 249 von Cuevas Bajas nach Alameda endet an der Grenze zwischen Mollina und Alameda.
Weitere Orte
Weitere Orte sind Bermejo, Villanueva De Algaidas, Canillas De Albaida, Guadalmina, Saladillo Benamara, Cortes De La Frontera, El Borge und Monda.
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