Chucena: Kirchen, Haciendas und Wege durch die Kulturlandschaft

Die Iglesia de Nuestra Señora de la Estrella ist eine Kirche im Renaissance-Stil, die ungefähr in das letzte Drittel des 18. Jahrhunderts datiert wird; ihr barockes Retabel wurde 1788 von Julián Giménes geschaffen.

Kultur und Geschichte

Das zentrale Retabel enthält eine aus dem späten 16. Jahrhundert stammende Darstellung der Nuestra Señora de la Estrella, der Schutzpatronin von Chucena.

Das ursprüngliche Gebäude der Ermita de la Divina Pastora stammt aus dem Jahr 1781 und weist Renaissance-Züge auf. Die frühere Kirche Nuestra Señora de la Concepción y Santa Ana wurde nach der Entvölkerung im 19. Jahrhundert in die ländliche Eremitage von Chucena umgewandelt.

Die Ermita de la Divina Pastora o templo de Alcalá de la Alameda wurde zwischen 1773 und 1781 von Ambrosio de Figueroa und seinem Sohn erbaut. Ihre heutige barocke Prägung geht auf eine 1779 durchgeführte Reform zurück.

Im Innenhof der Hacienda de Alcalá sind die Überreste einer alten, auf das 16. Jahrhundert datierten Ölmühle zu sehen. Die Hacienda Alcalá-Alameda gehört zu den privaten Haciendas von Chucena; die Außenbereiche dieser Haciendas können besichtigt werden.

Feste und immaterielles Erbe

Auf der Esplanade der Ermita de la Divina Pastora findet jedes Jahr im Mai eine Wallfahrt statt, die als „el Romerito“ bekannt ist.

La Fritá ist eine auf der Dehesa del Perú stattfindende Landveranstaltung der Hermandad del Rocío de Chucena zur Spendensammlung.

El Juego de las Chapas ist in Chucena als immaterielles Kulturerbe erfasst.

Wein und regionale Besonderheiten

Für den Chucena-Mosto der Kooperative wird in den Weinbergen ihrer Mitglieder überwiegend die Rebsorte „Zalema“ verwendet.

Die Feria del Vino de Chucena findet jedes Jahr im November zum Ende der Weinlese statt.

Sie umfasst Weinverkostungen sowie Aktivitäten zur Kombination von Wein und Speisen; außerdem gehören Workshops und Aktivitäten für Kinder zum Programm.

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Weitere Reiseziele

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Landschaft und Routen

Die Dehesa del Perú gilt als Naturgebiet; ihre Prägung bestimmen Steineichen und Korkeichen.

Die Ruta Haciendas de Chucena verläuft über den Camino de Chucena und den Camino del Puerto, führt anschließend auf die A-481 und setzt sich entlang der Calle Torralba fort.

Die Route führt durch eine sehr flache, traditionelle Kulturlandschaft, die überwiegend von Olivenhainen sowie Getreide- und Sonnenblumenfeldern geprägt ist.

Die Ruta Manzanilla-Chucena ist eine 20 km lange lineare Route mittleren Schwierigkeitsgrads mit einer angegebenen Dauer von 2,5 Stunden.

Sie ist für Vogelbeobachtung, Radfahren, Naturbeobachtung und Wandern ausgewiesen.

Die Ruta Manzanilla-Chucena führt durch Ufervegetation mit Steineichen, Pappeln und Silberpappeln.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huelva.

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