Montemayor: Festung, Museen und Campiña de Córdoba
Unterkünfte in Montemayor
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Foto: Lourdes Cardenal via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Montemayor zeigt mit der Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción ein geschütztes Kulturgut der Kategorie Monument. Zusammen mit dem Schloss der Grafen von Alcaudete und Herzöge von Frías bildet die Kirche ein monumentales Ensemble. Sakrale Architektur und die Geschichte des Ortes treten hier unmittelbar miteinander in Beziehung.
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Kultur und Geschichte
Die Tercia de Montemayor bewahrt ihre ursprünglichen Dachkonstruktionen sowie einen ländlichen Kamin von ethnologischem Interesse. Neben dem Schloss liegt sie im höchstgelegenen Teil des Ortes, nahe der Pfarrkirche und der Plaza de la Constitución. Dachwerk, Kamin und die benachbarten Bauwerke geben dem historischen Ortskern mehrere unterschiedliche Facetten.
Das Castillo de Dos Hermanas ist eine arabische Festung, die vermutlich während der muslimischen Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert errichtet wurde. Die Festung liegt etwa 7 km von Montemayor entfernt. Archäologische Ausgrabungen haben dort den Mauerring, mehrere Türme, den Zugangsbogen zur Waffenplatzanlage, Stallungen und weitere Räume freigelegt. Festungsgeschichte und archäologische Spuren gehören damit ebenso zum Bild der Umgebung wie die erhaltenen Bauwerke im Ort.
Das Museo de Ulia bewahrt eine archäologische Sammlung, die in vier Sälen die Vergangenheit von Montemayor veranschaulicht. In der Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción zeigt das Museo de la Plata liturgische Goldschmiedearbeiten. Dazu gehören zwei Prozessionskreuze aus dem 17. Jahrhundert sowie mehrere Werke des cordobesischen Goldschmieds Damián de Castro aus den Jahren 1769 bis 1777.
Für Kulturinteressierte verbinden sich in Montemayor sakrale Architektur, Festungsgeschichte, Archäologie und liturgische Goldschmiedekunst. Ein bedeutendes Festival für zeitgenössische Kunst im Freien verwandelt Montemayor außerdem in eine Museumsstadt. Historische Sammlungen und aktuelle Kunst stehen dadurch im selben Ort nebeneinander.
Genuss
Im Centro de Interpretación Memorias del Pedro Ximénez veranschaulichen Tafeln und Fotografien die Geschichte und Herstellung des Weins im Gebiet Montilla–Moriles. Im selben Centro stehen Weinfässer, in denen Pedro Ximénez mazeriert wird. Die Ausstellung und die Fässer verbinden den regionalen Wein mit seiner Herstellung und machen dieses Thema zu einem eigenen Bestandteil der Ortskultur.
Landschaft und Wege
Montemayor verbindet mit der Campiña de Córdoba, Aussichtspunkten, Pedro Ximénez und der linearen Route mehrere konkrete Themen zwischen Landschaft, regionaler Kultur und Bewegung. Für Reisende mit Interesse an Kultur und offenen Landschaften liegen damit unterschiedliche Schwerpunkte im selben Ziel.
Ein linearer Aussichtspunkt am Fuß des Schlosses bietet einen Blick auf die gesamte Campiña de Córdoba. Von einem Aussichtspunkt sind außerdem die Ermita de San José, Olivenhaine und traditionelle Anbauflächen der Campiña zu sehen. Schloss, Landwirtschaftslandschaft und religiöses Bauwerk erscheinen so als miteinander verbundene Blickmotive.
Die 7,3 km lange Route lässt sich ganzjährig zu Fuß, zu Pferd und mit dem Fahrrad nutzen; zu Fuß dauert sie ungefähr 2 bis 3 Stunden.
Ein durch Wiederaufforstung entstandenes Naturgebiet besitzt geologischen und landschaftlichen Wert. Gemeinsam mit den Aussichtspunkten, den Olivenhainen und den traditionellen Anbauflächen gehört es zu den Landschaftsthemen rund um Montemayor.
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