Hornachuelos: Natur, Wanderwege und Geschichte
Unterkünfte in Hornachuelos
File:Adelfa(Nerium oleande) en Sierra de Hornachuelos. Hornachuelos. Córdoba (26329858705).jpg
Foto: Ana Belén Arévalo Becerra via Source, CC BY-SA 2.0
Der Naturpark Sierra de Hornachuelos besteht aus mehreren Bergmassiven. Diese wechseln sich mit Schluchten und erhöhten Ebenen ab. Die Sierra de Hornachuelos weist in der Provinz Córdoba den höchsten Erhaltungsgrad ihrer Vegetation auf. Besonders prägend ist die Steineiche (Quercus rotundifolia).
Wanderwege
Der Sendero del Cambuco ist eine 2,3 Kilometer lange lineare Route mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Der Weg verläuft entlang des Flussbetts des Guadalvacarejo. Die Dauer liegt bei etwa 30 Minuten.
Der Sendero El Águila ist eine 12 Kilometer lange lineare Route mittleren Schwierigkeitsgrads. Sein Verlauf führt durch mediterrane Wälder, bewässerte Anbauflächen und Bäche. Die Dauer beträgt etwa fünf Stunden. Unter anderem lassen sich auf diesem Weg Steinadler, Habichtsadler, Wanderfalken und Turmfalken beobachten.
Der Bembézar-Weg ist eine 13 Kilometer lange lineare Route mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Seine geschätzte Dauer liegt bei vier Stunden. Er verläuft am linken Ufer des Flusses Bembézar und endet an der Talsperre des Bembézar. Dort lassen sich Steinadler beobachten.
Die linearen Wege bilden dabei unterschiedliche Streckenbilder ab. Der Cambuco bleibt mit seinem Verlauf am Guadalvacarejo eng an einem Flussbett, während El Águila mediterrane Wälder, bewässerte Anbauflächen und Bäche verbindet. Der Bembézar-Weg begleitet den Fluss am linken Ufer bis zur Talsperre. So stehen kurze und mehrstündige Wegverläufe innerhalb des Naturraums nebeneinander.
Natur
Das Besucherzentrum Huerta del Rey liegt etwa 1,3 Kilometer von Hornachuelos entfernt in Richtung San Calixto. Audiovisuelle Medien vermitteln dort Informationen über die Fauna, Flora und das Relief des Naturparks. Zu den Dauerausstellungen gehören Themen wie Großwildjagd, Imkerei und Korkgewinnung.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de Santa María de las Flores in Hornachuelos ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument geschützt. Sie liegt innerhalb des früheren ummauerten Bezirks von Hornachuelos am höchsten Punkt der Ortschaft und nahe der Burg. Als Pfarrei reicht ihre Existenz bis zur Eroberung des Ortes durch Fernando III. im Jahr 1240 zurück.
Das heute erhaltene Gebäude der Iglesia de Santa María de las Flores wurde in den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts errichtet. Es ist als einschiffige Kirche angelegt, deren Abschnitte durch weite Spitzbögen getrennt sind. Beim Bau wurden ältere römische und muslimische Elemente wiederverwendet.
Die Festung von Hornachuelos besteht aus zwei Einheiten: dem ummauerten Bezirk und der Burg. Ihre historische Entwicklung beginnt in der Kalifatszeit des 10. Jahrhunderts.
Kloster
Das Monasterio de Santa María de las Escalonias ist ein Zisterzienserkloster am rechten Ufer des Guadalora. Es liegt im Gebiet des ehemaligen Marquesats von Escalonias. Das Kloster nimmt Besucher in seinen Zellen auf und bietet geistliche Einkehr an. Bei dieser Einkehr nehmen die Gäste an den Gebeten der Mönche teil.
Weitere Ortsseite: Bembézar Del Caudillo
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