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Fuente Tójar: Geschichte, Wege und Traditionen

Unterkünfte in Fuente Tójar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geschichte an konkreten Schauplätzen

Fuente Tójar zeigt seine Geschichte an mehreren markanten Orten. Im Museo Histórico Municipal de Fuente-Tójar zeichnen drei Ausstellungsräume die Geschichte des Ortes von seinen ersten Bewohnern bis zur Gegenwart nach. Nach der 2020 abgeschlossenen letzten Neugestaltung bietet das Museum einen Audioguide. So begegnen Ihnen historische Themen nicht nur als Jahreszahlen, sondern auch in den Ausstellungsräumen des Museums.

File:Fuente-Tójar 07.jpg File:Fuente-Tójar 07.jpg Foto: 19Tarrestnom65 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Am Cerro de las Cabezas ist fast der gesamte ummauerte Umfang der Siedlung erhalten. Dort finden sich außerdem Wohnstrukturen, eine Straße und Zisternen. Die Siedlung war vom Bronzezeitalter bis in die spätrömische Kaiserzeit bewohnt. Gerade die Verbindung aus Befestigung, baulichen Resten und langer Besiedlungsgeschichte gibt dem Cerro einen klaren archäologischen Schwerpunkt.

Rundkurs, Kunst und Aussicht

Wer Fuente Tójar zu Fuß oder mit dem Rad erkunden möchte, findet mit der Ruta de los Barrancos einen Wander- und Radrundkurs, der durch das Gemeindegebiet von Fuente-Tójar führt. Die Route führt an der iberischen und anschließend römischen Siedlung Cerro de las Cabezas vorbei. Ergänzend bietet die Tourismus-App Fuente Tójar AR Informationen zu den Werken der Route de arte urbano; die App ist für Android und iOS verfügbar.

Der Mirador de la Canteruela liegt am höchsten Punkt von Fuente-Tójar und bietet Ausblicke auf den Ort und die Subbética. Am Aussichtspunkt gibt es einen Picknickplatz mit steinernen Tischen und Stühlen. Damit stehen dort Landschaft und Ortsansicht unmittelbar nebeneinander, während die steinernen Sitzgelegenheiten den Platz sichtbar prägen.

Auch im Ortskern setzt Fuente Tójar eigene kulturelle Akzente. Die Ruta de arte urbano besteht aus sieben Graffiti-Kunstwerken. Die Iglesia Parroquial de Ntra. Sra. del Rosario hat ein einschiffiges Langhaus mit Querhaus. Zwei sehr unterschiedliche Formen prägen damit das kulturelle Bild: zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum und eine Kirche mit klar beschriebener architektonischer Anlage.

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Feste mit eigener Handschrift

Eine besondere Tradition sind die Danzantes. Sie tanzen am 15. Mai während des Prozessionszugs vor dem Bildnis des heiligen Isidor, des Schutzpatrons des Ortes. Ihre Bedeutung reicht zudem über den Festtag hinaus: 1963 erhielten die Danzantes in Madrid den Ersten Nationalpreis für alte Tänze.

Die Fiesta de La Alcaparra findet am zweiten Augustwochenende statt. Zu ihr gehört ein gemeinsames Essen für alle Teilnehmenden. Wer ein Ticket zum symbolischen Preis kauft, erhält einen Tonkrug und einen Tonteller. Die Feier zu San José umfasst einen Tag im Grünen und ein gemeinsames Grillen. So treten in Fuente Tójar Prozession, Tanz, gemeinsames Essen und ein Aufenthalt im Grünen als eigenständige Bestandteile des Jahreskalenders hervor.

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: La Paz, Lucena, Doña Rama, Alcaracejos, Cabra, Espiel, Baena, Zambra.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cordoba.

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