Rosal de la Frontera – Kulturspuren, Wege und Landschaft

In der Nähe von Rosal de la Frontera befindet sich der Cromlech de la Pasada del Abad. Von dieser megalithischen Anlage sind drei große Menhire und drei rosafarbene Granitmonolithen erhalten. Der Cromlech de La Pasada del Abad trägt außerdem den Namen „Pasada del Abad“ und wurde am 7. Mai 2003 eingetragen.

Kultur und Geschichte

Im Barranco de San Mamés sind die Überreste der ehemaligen Ermita de San Mamés erhalten. Der Cerro del Castillo ist eine vorrömische Siedlung beziehungsweise ein Castro innerhalb der Baeturia Céltica. Beide Orte verweisen auf unterschiedliche historische Spuren im Gemeindegebiet: Hier stehen die erhaltenen Überreste einer früheren Kapelle, dort die Bezeichnung einer vorrömischen Siedlung innerhalb eines historischen Kulturraums.

Zur lokalen Kultur gehört auch die Casa de la Cultura Miguel Hernández. Wenn Sie dieses Kulturhaus besuchen möchten, müssen Sie derzeit beim Rathaus die Öffnung beantragen. Die aktuelle Öffnungsregel gilt für den Besuch dieses Kulturhauses und sollte bei der Planung eines solchen Besuchs berücksichtigt werden.

In der letzten Juliwoche findet die Semana Cultural zum Gedenken an den Dichter Miguel Hernández statt. Die Romería de San Isidro Labrador findet am 15. Mai statt. Damit stehen zwei datierte Veranstaltungen im Jahreslauf des Ortes: eine Kulturwoche am Ende des Juli und eine Wallfahrt im Mai.

Wege und Ortslage

In Rosal de la Frontera sind fünf markierte PR-Kurzstreckenwanderwege ausgewiesen. Die Kennzeichnung als PR-Kurzstreckenwanderwege beschreibt ein eigenes Wegenetz innerhalb des Ortes und seines näheren Umfelds. Einer dieser Wege ist der Camino de los Huertos. Er beginnt in Rosal de la Frontera am Ende der Plaza de Andalucía.

Die Nationalstraße N-433 Sevilla–Lissabon durchquert Rosal de la Frontera und teilt den Ort. Die Ortsdurchquerung der Straße gehört damit zu den ausdrücklich beschriebenen Merkmalen der Lage. Der Straßenverlauf und der Startpunkt des Camino de los Huertos nennen zugleich zwei konkrete Ortsbezüge: die durch den Ort führende Verkehrsachse und die Plaza de Andalucía als Ausgangspunkt eines markierten Weges.

Landschaft und Tierwelt

Ein Fluss durchquert das Gemeindegebiet von Osten nach Westen und bildet an der Grenze eine Nord-Süd-Grenze. Seine beiden beschriebenen Richtungen gehören zu den prägenden geografischen Angaben: Im Gemeindegebiet verläuft er von Osten nach Westen, an der Grenze bildet er eine Grenze von Norden nach Süden.

Dort gibt es eine Kolonie von Mönchsgeiern. Sie gilt als die größte Andalusiens und als eine der bedeutendsten Europas. Die Landschaft steht dadurch neben den Kulturspuren und den markierten Wegen auch mit einer konkret benannten Tierwelt in Verbindung.

Weitere Orte

Weitere verknüpfte Orte sind La Nava, Almonaster La Real, Chucena, San Juan Del Puerto, Higuera De La Sierra, El Granado, Valdelarco und Jabugo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huelva.

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