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Castelló de Rugat: Wege, Berge und Keramikkultur

Unterkünfte in Castelló De Rugat

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Kalksteinlandschaft und ausgeschilderten Routen

Castelló de Rugat verbindet eine markante Berglandschaft mit Wegen, historischen Bauwerken und einer bis heute sichtbaren Keramiktradition. Die Sierra de Castelló de Rugat ist von Kalkstein und Felsen geprägt und gehört zu den östlichen Ausläufern des Benicadell. Einen unmittelbaren Einstieg in diese Landschaft bietet die ausgeschilderte Ruta de los Barrancos, die im Ortskern von Castelló de Rugat beginnt. Ihre Landschaft gilt als geologisch interessant und weist wild lebende Fauna sowie wilde Vegetation auf.

File:Vista panoramica de Castelló de Rugat.jpg File:Vista panoramica de Castelló de Rugat.jpg Foto: Mxt08 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Mehrere Routen setzen unterschiedliche Zeitrahmen. Die Ruta de la Sierra beginnt am Sportzentrum. Die Ruta de la Font Nova dauert für den Hin- und Rückweg ungefähr eine Stunde und kann vollständig mit dem Mountainbike befahren werden. Die Ruta de la Font de l’Estaca ist als Halbtagestour angelegt; zu Fuß dauert sie in gemütlichem Tempo ungefähr vier Stunden. Dabei führt sie durch terrassiertes Land und an jahrhundertealten Olivenbäumen vorbei, bevor sie die Font de l’Estaca erreicht. Die Ruta del Mirador del Águila benötigt für den Hin- und Rückweg ungefähr fünf Stunden.

Naturbeobachtung und historische Spuren

Am Mirador del Águila auf 781 m über dem Meeresspiegel fliegen Steinadler über die Berghänge; das Gebiet gilt als Ort, an dem sie beobachtet werden können. Eine weitere ausgeschilderte Route von Castelló de Rugat verläuft über etwa 6 km zwischen Obstbäumen, Olivenhainen und Gemüsegärten und führt unter der Straße CV-60 hindurch. Die Ruta de la Font Nova passiert außerdem die Nevera dels Racons. Sie ist mit einer früher wichtigen eisbezogenen Wirtschaftstätigkeit verbunden, die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts betrieben wurde.

Palast, Gebetsraum und Keramik

Der Llavador ist ein Waschhaus aus dem 19. Jahrhundert in einem restaurierten Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Der Palast wurde im 14. Jahrhundert von der Familie Bellvís errichtet. Im 16. Jahrhundert verbesserten ihn die Borja und nutzten ihn als gewöhnlichen Wohnsitz. In La Mesquita sind der zentrale rechteckige Gebetsraum mit zwei Schiffen und sechs mit Fliesen bedeckten Gewölben erhalten. Hinzu kommen Details der Glasurdekoration an Wänden und Pfeilern.

Das Museu de la Gerra Evarist Navarro zeigt handgefertigte Krüge verschiedener Größen sowie weitere Tongegenstände. Diese Gegenstände wurden früher im ehemaligen Palau dels Borja für den Alltag verwendet. Ab Oktober findet im Museu de la Gerra ein kultureller Keramikworkshop statt. Der älteste Töpferofen des Ortes stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist ein Beispiel für Industriearchäologie.

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Lokale Traditionen

Der Porrat de Sant Antoni, auch Sant Antoni Abad oder Sant Antoni del porquet genannt, findet jedes Jahr in der Ermita am ersten Sonntag nach dem 15. Januar statt. Zu ihm gehören eine Pilgerprozession, die Segnung der Tiere und die Ausgabe von gesegnetem Brot.

Für weitere Reiseziele können Sie außerdem Los Cojos, Chella, Aielo de Malferit, Zarra, València, Ontinyent, Quatretonda und Segart ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Valencia.

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