Chella: Wasserwege, Ortsgeschichte und lokale Traditionen
Unterkünfte in Chella
Chella zeigt mit El Paraíso und der Fuente del Abrullador zwei markante Wasserorte. El Paraíso ist ein kleines, natürlich geschütztes Feuchtgebiet mit üppiger Vegetation und einem lokalen Mikroklima. Die Fuente del Abrullador liegt fünf Kilometer von Chella entfernt; ihre Quelle versorgt Chella mit Wasser. Feuchtgebiet und Quelle gehören damit zu den Landschaftsmerkmalen, die den Ort auf unterschiedliche Weise prägen.
Natur
In der kleinen Höhle „La Cueva que Llueve“ haben Sickerwasser und Tropfen des Wasserfalls Stalaktiten und Stalagmiten entstehen lassen. Zusammen mit El Paraíso und der Fuente del Abrullador bilden die Höhle, das Feuchtgebiet und die Quelle verschiedene Facetten der Natur rund um Chella.
Wege und Parks
Der lineare Wanderweg PR-CV 113 Azagador de Chella a Anna ist 7,07 Kilometer lang. Er beginnt an der Quelle Fuente del Abrullador in Chella und endet am Gorgo del Catalán. Auf dem Gebiet von Chella erreicht der PR-CV 113 über ländliche Wege das Ortsgebiet und führt weiter zum Parque de los Chopos. Der Streckenverlauf verbindet dabei Quelle, ländliche Wege, Ortsgebiet und Park in einer durchgehenden Wanderroute.
Der Parque la Fuente bei Chella verfügt über einen Mehrzwecksportplatz, einen Spazierweg mit Bänken, eine Grünfläche und einen Bereich für öffentliche Veranstaltungen. Sportfläche, Spazierweg, Grünfläche und Veranstaltungsbereich geben dem Park mehrere klar unterschiedene Funktionen, ohne dass seine Elemente auf einen einzigen Zweck beschränkt sind.
Weitere Orte: La Torre D'en Besora, Albalat Dels Taronchers, Mislata, Algemesí, Sueca, Torrent, Jativa und Segart.
Ortsgeschichte
Die ältesten Straßen von Chella bewahren noch ihren muslimischen Stadtgrundriss. In der Iglesia Parroquial de la Virgen de Gracia setzt sich die Geschichte des Ortes auf andere Weise fort: Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert nach dem Erdbeben von 1763 neu errichtet. Zu den historischen Besonderheiten gehören außerdem die Cuevas del Turco in Chella. Sie sind Getreidespeicherhöhlen, die seit dem 13. Jahrhundert dank ihrer strategischen Lage vor unerwünschten Besuchern geschützt sind. Stadtgrundriss, Kirche und Höhlen stehen für unterschiedliche historische Spuren innerhalb von Chella.
Feste und Traditionen
Die Patronatsfeste von Chella zu Ehren der Candelaria, des San Blas und des Santísimo Cristo del Refugio finden jedes Jahr vom 2. bis 4. Februar statt. Die Feier zu Ehren des San Blas umfasst ein traditionelles Musikkonzert und die Ausgabe von Anisbrötchen. Der Festkalender verbindet damit religiöse Widmungen, Musik und eine örtliche Backtradition.
Chella bewahrt außerdem eine alte, handwerkliche Tradition der Herstellung von Caliqueños. Als typisches Gericht aus Chella gilt die Casolica de pencas, die aus Kartoffeln und zarten Artischockenstielen zubereitet wird. Handwerkliche Herstellung und regionale Küche ergänzen die historischen Straßen, die Feste und die Wasserlandschaften um eine weitere lokale Ebene.
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