Vall D'alba: Wassererbe und Wege durch die Landschaft
Unterkünfte in Vall D'alba
Vall d’Alba zwischen Landtourismus und Ortsgeschichte
Vall d’Alba eignet sich für Landtourismus und Spaziergänge. Historische Wasserbauten, örtliche Kunst und ausgeschilderte Routen eröffnen unterschiedliche Zugänge zu dem Ort: Sie können sich mit der früheren Wassernutzung beschäftigen, ein ethnologisches Museum besuchen oder die Landschaft auf markierten Wegen kennenlernen.
Kultur in Kirche, Museum und Freiluftkunst
Die Iglesia Parroquial de San Juan Bautista wurde 1902 erbaut und beherbergt wertvolle Altaraufsätze aus Zedernholz. Einen anderen Blick auf das lokale Leben bietet das Museo Etnológico. Es befindet sich in einem jahrhundertealten, umfassend umgestalteten Gebäude, durch dessen Sanierung eine der geschichtsträchtigsten Wohnstätten des Ortes wiederhergestellt wurde. Ausgestellt werden von Einwohnern des Ortes gestiftete Ackergeräte, Küchengegenstände, Möbel, Haushaltstextilien und Kleidung.
Auch im öffentlichen Raum begegnet Ihnen Kunst. Der gelbe Stuhl von Vall d’Alba auf der Freiluft-Kunstroute Seven Giant Chairs ist mit einem Mandelbaum graviert. Die Ruta del Arte konzentriert sich auf lokale Sehenswürdigkeiten des 20. und 21. Jahrhunderts und ist als 1,12 Kilometer lange innerörtliche Route mit niedrigem Schwierigkeitsgrad angelegt.
Wasserbau als sichtbares Erbe
Der Komplex Pozo de la Senieta und norias de la Senieta ist ein ethnologisches Wasserkulturerbe mit einem traditionellen steinernen Brunnen, zwei historischen Wasserrädern und ihren Becken. Die Noria del Mas del Gallo ist ein restauriertes Beispiel der Wasserbauarchitektur mit einem Becken, einem Waschplatz und einem Bewässerungskanalsystem. Die Molino de la Rambla, auch Molino de la Pelachana genannt, wurde 1850 neben der Rambla de la Viuda errichtet. Zu ihr gehören ein spektakulärer, in den Fels gehauener Bewässerungskanal und ein an das Gelände angepasstes Becken.
Landschaft und ausgeschilderte Routen
Die Ermita de San Cristóbal liegt in einer ökologisch bemerkenswerten Landschaft und bietet Ausblicke über Vall d’Alba. Die Ruta de les Muntanyes de la Vall d’Alba umfasst an der Ermita de San Cristòfol einen Aussichtspunkt mit Blick über Vall d’Alba. Zwischen Bergen liegt Pou de Beca, ein Natur- und Erholungsgebiet mit einer Quelle und Waschplätzen.
Für die Orientierung beim Wandern stehen mehrere klar beschriebene Strecken zur Verfügung. Die Ruta dels Aljubs ist eine ausgeschilderte 6,7 Kilometer lange Route mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Auf ihr können zahlreiche Zisternen muslimischen Ursprungs besichtigt werden, die von verschiedenen Kulturen zur Nutzung des Grundwassers verwendet wurden; aus einer Zisterne kann Wasser von Hand geschöpft werden. Die Ruta de les Muntanyes de la Vall d’Alba ist eine ausgeschilderte 16,4 Kilometer lange Route mit mittlerem Schwierigkeitsgrad.
Die Ruta de les Sènies vermittelt das landwirtschaftliche Erbe Vall d’Albas zur traditionellen Wasserhebung. In diese Route ist die Sènia del Rosso eingebunden, ein restauriertes Wasserrad. So stehen die einzelnen Wasserbauwerke nicht isoliert nebeneinander, sondern erscheinen innerhalb verschiedener thematischer Wege: als Zeugnisse der Landwirtschaft, als Bestandteile der Landschaft und als konkrete Ziele für einen Spaziergang.
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