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Catí: Historisches Ensemble, Wallfahrt und Wanderwege

Unterkünfte in Catí

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Catí bewahrt ein historisches Ensemble mit mittelalterlichem Charakter: Der ursprüngliche mittelalterliche Stadtgrundriss ist erhalten, und das Ensemble wurde durch das Decreto 231/2004 als Bien de Interés Cultural unter Schutz gestellt. Zwischen steinernen Herrenhäusern, gotischen Fenstern, Sakralbauten und alten Wegen liegen hier viele Facetten valencianischer Geschichte dicht beieinander.

File:Ermita de Santa Anna, municipio de Catí (Castellón).jpg File:Ermita de Santa Anna, municipio de Catí (Castellón).jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur und Geschichte

Im historischen Zentrum gehört die Casa Miralles zu den steinernen Herrenhäusern mit gotischen Fenstern. Die Lonja-Casa de la Vila ist ein gut erhaltenes Beispiel der valencianischen Zivilgotik und wurde zwischen 1417 und 1437 errichtet; heute ist sie ein Kulturraum in Catí. Die Casa del Delme entstand in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Das gotische Gebäude besitzt Fenster mit spitzbogigen, gelappten Bögen und schlanken Maßwerkpfosten.

In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Catí befindet sich ein den Heiligen Laurentius und Petrus von Verona gewidmetes Retabel, das König Alfons V. gehört haben soll. Das Innere der Ermita de la Mare de Déu de l’Avellà enthält Fresken aus dem 18. Jahrhundert von Pasqual Mespletera. Das Cruz de Avinyó, auch Prigó de Avinyó genannt, gilt als das älteste derzeit in der Comunitat Valenciana erhaltene Kreuz seiner Art.

Die Ermita de Sant Vicent wurde zwischen 1610 und 1618 errichtet, die erste Messe wurde dort 1620 gefeiert. So stehen in Catí mittelalterlicher Stadtgrundriss, Zivilgotik, religiöse Kunst und spätere Sakralarchitektur nebeneinander.

Heiligtümer und Landschaft

Zum Heiligtum beziehungsweise Balneario der Mare de Déu de l’Avellà gehören die Ermita, das Eremitenhaus und die Quelle Font de l’Avellà. Die Ermita de la Mare de Déu de l’Avellà liegt etwa 5 km von Catí entfernt auf 960 Metern über dem Meeresspiegel. Das Balneario de Nuestra Señora de L’Avellà wurde 1928 wegen seiner mineralischen Heilwässer als gemeinnützig anerkannt.

Die Nevera del Tossal wurde 1636 von Joan Bueso als kommerzieller Eisspeicher errichtet. Die Nevera del Mas de la Serra ist ein kreisförmiger Speicher mit einem Durchmesser von 8,7 Metern und Mauern von einem Meter Dicke. Von der Ermita de Sant Vicent reicht der Panoramablick vom Ort Xert bis zur Ermita de Santa Bárbara in Tírig. Die Ruine der Ermita de Sant Josep gilt als Ziel ruhiger Ausflüge.

Wallfahrt und Wanderwege

Die Romería de Catí nach Sant Pere de Castellfort ist eine zweitägige Wallfahrt über historische Wege mit einer Strecke von 54 km. Sie findet am ersten Samstag im Mai statt und verbindet religiöse Tradition mit einer langen Route durch die Landschaft.

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Der lineare Wanderweg PR-CV 409 führt von den öffentlichen Waschhäusern am Raval del Hospital in Catí zur Ermita del Pilar. Er verläuft durch Trüffeleichenpflanzungen und passiert die Rambla de la Morellana, Mas d’en Gatella und Mas de Roblasco, bevor er die Ermita del Pilar erreicht.

Der Wanderweg PR-CV 410 ist eine Rundwanderung mit Start und Ziel in Catí. Die Strecke ist 18,20 km lang und weist jeweils 750 Höhenmeter Auf- und Abstieg auf. Sie führt zum Balneari de l’Avellà und steigt zum Tossal de la Nevera auf; auf dem Rückweg verläuft sie an alten Eisspeichern, Schluchten und Quellen vorbei.

Käse aus Catí

Quesos de Catí stellt handwerklich gefertigten Käse aus Schaf- und Ziegenmilch aus den eigenen Betrieben her. Zum Sortiment gehören traditioneller Frischkäse und verschiedene Gourmetvarianten.

Weitere Orte

Weitere Orte: Moncófar, Viver, Peníscola, Cirat, Rossell, Tírig, Cabanes und Portell De Morella.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castellon.

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