Cocentaina: Burgen, Museen und die Serra de Mariola
Unterkünfte in Cocentaina
Cocentaina verbindet markante Zeugnisse der Vergangenheit mit Wegen durch Landschaft und Ortsgeschichte. Ein eigener Rundgang folgt auf der Ruta de la Muralla de Cocentaina dem früheren Verlauf der Befestigung. Neun Informationstafeln, beschilderte Markierungen entlang des Weges und Hinweise auf die Standorte ehemaliger Stadttore begleiten die Route.
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Foto: Estroncio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kultur
Im Palau Comtal sind dauerhaft Kunstwerke aus dem 14. bis 19. Jahrhundert ausgestellt. Hinzu kommen archäologische Überreste, die im Palast gefunden wurden. Die erste Bauphase des Palau Comtal könnte auf das späte 13. oder frühe 14. Jahrhundert datiert werden. Ebenfalls aus dem späten 13. Jahrhundert stammt das Castillo de Cocentaina, ein quadratischer, zweigeschossiger gotischer Wehrturm.
Das Casa Museo Festero widmet sich unterschiedlichen Seiten des lokalen Fest- und Kulturlebens: Zu sehen sind Festkleidung, eine monografische Ausstellung über Gustavo Pascual, den Komponisten des Pasodobles „Paquito el Chocolatero“, sowie Blankwaffen aus aller Welt und aus verschiedenen Epochen. Im Museo Arqueológico del Comtat befindet sich die Sammlung in einem Haus aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Dieses wurde im 15. Jahrhundert umgebaut und im 18. Jahrhundert vollständig im Stil eines bürgerlichen Hauses erneuert.
Auch die Sakralbauten bewahren unterschiedliche historische Schichten. Die Iglesia del Salvador wurde Ende des 16. Jahrhunderts über einer ehemaligen Moschee errichtet, die 1530 christianisiert worden war. Ihr einschiffiger Grundriss ist in vier Abschnitte mit Kapellen gegliedert und folgt Renaissance-Schemata. Die Iglesia de Santa Maria bewahrt archäologische Überreste nahe der Hauptfassade sowie Spuren eines alten Friedhofs außerhalb der Seitenfassade. Im Convento de los Franciscanos verbinden sich in den erhaltenen Innenräumen Elemente der Renaissance und des Barock.
Geschichte
Die mittelalterliche Stadtmauer von Cocentaina hatte bis zum 18. Jahrhundert eine unregelmäßige viereckige Form und verlief über einen Umfang von mehr als einem Kilometer. Im Osten und Süden wurde sie durch die natürlichen Gräben Barranc del Sord und Barranc de Santa Bàrbara begrenzt. Das ethnologische Thema des Museo Arqueológico del Comtat führt von der Baugeschichte zur Landwirtschaft: Der ethnologische Saal zeigt den traditionellen Anbau von Weizen, Oliven und Weintrauben sowie die handwerkliche Herstellung von Mehl, Öl und Wein. Zum historischen Baubestand gehört außerdem das Castillo de Penella aus dem späten 13. Jahrhundert mit einem 15 Meter hohen Hauptturm, der an die Burgmauer angebaut ist.
Natur und Wege
Der Naturpark Serra de Mariola wird von Cocentaina und weiteren Orten in den Comarcas l'Alcoià, El Comtat und Vall d'Albaida geteilt. Eine Radroute zwischen Cocentaina und l'Alqueria d'Asnar führt durch die zu Cocentaina gehörende Siedlung l'Alcúdia de Cocentaina, bevor sie l'Alqueria d'Asnar erreicht. Der Weg zum Paraje de Santa Bàrbara ist vom Ort aus kurz und leicht zu finden.
Das Gebiet des Castillo de Cocentaina liegt auf 765 Metern über dem Meeresspiegel. Von der Zufahrtsstraße führt ein Weg zu einer Hochfläche am Fuß des Turms; der Turm ist über einen Pfad erreichbar, der am Hang entlangführt.
Weitere Ziele
Weitere Orte auf dieser Ebene sind Daya Nueva, Alcoleja, Castell De Castells, El Mojón, Dolores, Orxeta, La Vall d'Ebo und Tabarca.
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