Urdax – Klostermuseum, Mühle und Wanderwege
Unterkünfte in Urdax
Urdazubi/Urdax verbindet erhaltene Klosterarchitektur, historische Technik, mittelalterliche Brücken, markierte Wege und die Höhlen von Ikaburu. Die erhaltene Kirche und der Kreuzgang des ehemaligen Klosters bilden zusammen mit weiteren Gebäudeteilen das Klostermuseum und eine Kunstausstellung. Audiovisuelle Elemente und Ausstellungstafeln vermitteln die Geschichte des Ortes sowie seine Verbindung zum Jakobsweg.
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Kultur
Eine zweite historische Station ist die Mühle von Urdazubi/Urdax. Sie lässt sich im Betrieb besichtigen: Wasser treibt die großen Mühlsteine an, die Weizen- und Maismehl erzeugen. Nach wiederholten Plünderungen und Bränden im 18. Jahrhundert wurde die Mühle wiederaufgebaut. Zum Mühlenbesuch gehört außerdem ein ehemaliges Elektrizitätswerk. Es versorgte Urdazubi/Urdax und Ainhoa von 1901 bis in die 1960er-Jahre mit Strom.
Auch das Ortsbild trägt Spuren dieser Geschichte. In den Straßen stehen Häuser mit Wappenschmuck, die von aus Amerika zurückgekehrten Auswanderern errichtet wurden. Diese Auswanderer waren dort im 18. und 19. Jahrhundert zu Wohlstand gelangt. Mehrere mittelalterliche Steinbrücken überspannen den Fluss Ugarana, der durch Urdazubi/Urdax fließt.
Wandern
Drei Routen führen durch unterschiedliche Landschaften und setzen jeweils eigene Schwerpunkte. Der Abschnitt des Camino de Santiago Baztanés von Urdazubi/Urdax nach Amaiur/Maya ist 13,28 km lang, linear angelegt und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad sowie 566 m Höhenunterschied auf. Der Sendero de los contrabandistas beziehungsweise Sendero de las cuevas ist dagegen ein 12 km langer Rundweg. Aufgemalte Pferde markieren seinen Verlauf durch Wiesen und Wälder.
Eine weitere Route verläuft von Urdazubi über Axular, Berroberria und Argandoita zurück nach Urdazubi. Sie beginnt am Dorfplatz und führt an den Orten rund um das Geburtshaus des baskischen Schriftstellers Pedro Dagerre Axular vorbei. Neben dem Pilgerweg gibt es somit einen markierten Rundweg und eine Route mit Bezug zur örtlichen Literaturgeschichte. Länge, Streckenform und Höhenunterschied sind bei der Routenplanung eigenständige Angaben. Die Streckenform trennt den linearen Pilgerweg vom Rundweg; die dritte Route verbindet ihren Ausgangspunkt am Dorfplatz mit der Rückkehr nach Urdazubi. Bei der Vorbereitung einer Wanderung gehören Länge, Streckenform, Schwierigkeitsgrad und Höhenunterschied zu den üblichen Planungsangaben.
Natur
Bei geführten Besichtigungen der Höhlen von Ikaburu wird eine angepasste Beleuchtung eingesetzt, um die Formationen hervorzuheben; außerdem wird die Geschichte der Höhle erläutert. Die Höhlen von Urdazubi/Urdax liegen im Ortsteil Leorlas. Der Eingang ist über eine asphaltierte Straße erreichbar, in der Nähe gibt es einen Parkplatz. Die Höhlenbesichtigung verbindet damit die geologischen Formationen mit einer Führung zur Geschichte der Höhle. Bei geführten Höhlenbesichtigungen gehören Beleuchtung und Erläuterung zur gemeinsamen Gestaltung des Besuchs.
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