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Villamayor de Monjardín: Romanik, Burg und Jakobsweg

Unterkünfte in Villamayor

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villamayor de Monjardín verbindet sakrale Kunst, mittelalterliche Befestigungsspuren, Wein und den Camino de Santiago zu einem vielschichtigen Ortsbild. Wer sich für Geschichte und Landschaft interessiert, begegnet hier erhaltenen Bauformen, Spuren früherer Wasserversorgung und einer Wegführung durch die Sierra de Monjardín.

File:Villamayor de Monjardín, Navarre, Spain - panoramio.jpg File:Villamayor de Monjardín, Navarre, Spain - panoramio.jpg Foto: Javier Casado Tirado via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Weitere Ziele: Zariquiegui, Barillas, Genevilla, Ezkurra, Burlada, Barásoain, Estella und San Martín De Améscoa.

Kultur und Geschichte

Die Kirche San Andrés ist ein romanisches Gebäude aus dem 12. Jahrhundert, dessen Formen bereits Übergänge zur Proto-Gotik zeigen. Besonders anschaulich wird dieser Wandel an der Verbindung von klarer romanischer Baugestalt und späteren architektonischen Entwicklungen.

Am romanischen Portal fallen die Archivolten, das Christusmonogramm, die Gewände und die kunstvoll gestalteten Kapitelle auf. Eines der Kapitelle stellt den Kampf zwischen zwei Reitern dar: Karl der Große und ein navarresischer Fürst erscheinen als die dargestellten Gegner. So steht neben der Architektur auch ein mittelalterliches Bildmotiv im Mittelpunkt des Kirchenportals.

Die Burg San Esteban de Deyo, auch Burg Monjardín, stammt aus dem 10. Jahrhundert. Sie liegt in der Nähe von Villamayor de Monjardín in Navarra, Spanien, auf einem 890 m hohen Hügel und ist verschlossen. Wenn Sie die Anlage besichtigen möchten, können Sie den Schlüssel in der Bar ILARRIA im Ortszentrum anfordern.

Von der mittelalterlichen Burganlage sind nur alte Sandsteinmauern und eine alte Zisterne in einem Haus mit Gewölbedach erhalten. Innerhalb des ummauerten Geländes der Burg der Banu Qasu von Villamayor de Monjardín befindet sich die Einsiedelei San Esteban, die auch Santo Cristo heißt. Der erhaltene Bestand verbindet damit Wehrarchitektur, Wasserversorgung und einen sakralen Ort innerhalb derselben ummauerten Anlage.

Das Kreuz von Monjardín ist ein romanisches Goldschmiedewerk. Es stammt möglicherweise bereits aus dem 10. Jahrhundert und steht mit den ersten Königen von Navarra in Verbindung. Zusammen mit dem Kirchenportal und der Burg verweist es auf unterschiedliche Formen mittelalterlicher Kunst und Geschichte.

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Genuss

Die Fuente de los Moros ist eine spätromanische Zisterne etwa 300 m außerhalb von Villamayor de Monjardín. Ihr Bau wird um 1200 datiert. Durch eine Fassade mit zwei Bögen gelangt man zu einer breiten Treppe, die zum Wasser hinabführt. Die Anlage zeigt historische Wasserversorgung nicht nur als abstraktes Thema, sondern in einer klar erkennbaren baulichen Form.

Die Bodega Castillo de Monjardín organisiert Kellerbesichtigungen und Weinverkostungen mit Speisenbegleitung in ihrem Restaurant. In Villamayor treffen damit Wein und regionale Tischkultur auf eine Umgebung, in der auch romanische Baukunst und mittelalterliche Geschichte präsent sind.

Landschaft und Jakobsweg

Der Camino de Santiago verläuft an den Hängen der Sierra de Monjardín zwischen Weinbergen, Getreidefeldern, Spargelfeldern und einigen Olivenhainen. Von dort bietet der Weg spektakuläre Ausblicke auf die Sierras de Lókiz und Codés. Die Landschaft wird dabei durch den Wechsel der bewirtschafteten Felder und die genannten Gebirgszüge geprägt.

Villamayor de Monjardín liegt an der Camino-de-Santiago-Etappe zwischen Estella und Los Arcos. Der Ort verbindet dadurch die örtlichen Sehenswürdigkeiten mit einem ausdrücklich benannten Abschnitt des Jakobswegs.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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