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Mués: römische Geschichte, Sakralbauten und Wege in Navarra

Unterkünfte in Mués

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Römischer Wasserbau und Sakralbauten

Mués lässt sich über Bauwerke, Landschaftsspuren und markierte Wege entdecken. Die archäologische Zone der Presa romana de Mues ist als Bien de Interés Cultural eingestuft. Die römische Staumauer ist 50 Meter lang und 5 Meter hoch. Sie staute das Wasser des Flusses Odrón, um es zu einer flussabwärts gelegenen römischen Stadt zu leiten. Damit steht an diesem Ort ein konkretes Zeugnis antiker Wassertechnik im Mittelpunkt.

File:Piscinas de Mues.jpg File:Piscinas de Mues.jpg Foto: InmaGwiki via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zu den sakralen Zielen gehört die Ermita de la Virgen de la Cuesta, eine barocke Kapelle, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Ofrenda a la Virgen de la Cuesta gehört zum immateriellen Kulturerbe. Bei dieser Ofrenda bietet die Cofradía de la Veracruz einen Aperitif für alle an. Ebenfalls prägend ist die Ermita de Santa María Magdalena aus dem späten 12. Jahrhundert. Sie gilt als Beispiel für die ländliche navarresische Romanik im Übergang zur Protogotik. Die Außenbesichtigung ist dort frei und kostenlos möglich; das Innere ist nicht regelmäßig zugänglich.

Die Iglesia de Santa Eugenia in Mués ist ein protogotischer Bau im Zisterzienserstil aus dem 13. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert und später erneut im 19. Jahrhundert wurde sie umgebaut. An der Fassade der Casa palacio de Mués ist ein barockes Wappen aus behauenem Stein aus dem 18. Jahrhundert zu sehen. Einen anderen Zugang zur Kunst bietet der Parque escultórico Pablo Nogales, ein Freilichtmuseum für Skulpturen mit Werken in verschiedenen Formaten.

Cábrega zwischen Herrschaft und Natur

Cábrega gilt seit dem 11. Jahrhundert als adeliges Machtzentrum. Der Ort verfügte über eine Festung, einen eigenen Burghauptmann sowie Einkünfte, die mit der Krone von Navarra verbunden waren. Beim Señorío de Cábrega ist eine freie und kostenlose Außenbesichtigung möglich. Das Anwesen ist privat, und das Innere ist nicht für Besucher zugänglich. Von Mués aus ist das Señorío de Cábrega über die Straßen NA-129 und NA-7410 erreichbar; die Strecke kann etwa 50 Minuten dauern.

Ein markantes Naturziel ist das Monumento Natural Nº 3 Encino de Cábrega. Der Baum wurde 1991 zum Naturdenkmal erklärt und erreicht eine Gesamthöhe von 14,70 Metern. Vom Weiler Cábrega überquert man die Straße und folgt etwa 140 Meter einem ländlichen Weg der Flurbereinigung, um den Encino de Cábrega zu erreichen. Die ungefähre Wegangabe ergänzt den historischen Charakter Cábregas um einen klar beschriebenen Abschnitt im Freien.

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Markierte Wege und historische Spuren

Die ausgeschilderte Wanderroute „De Codés a Mues por la sierra de Cábrega“ endet in Mués. Eine weitere Route, „De Mues a San Gregorio Ostiense“, führt an der Ermita de la Virgen de la Cuesta vorbei und ist mit grün-weißen SL-Markierungen gekennzeichnet. Beide Routen beziehen Mués in unterschiedliche Wegverläufe ein: einmal als Ziel der Strecke über die Sierra de Cábrega, einmal als Ausgangspunkt einer Route zur Ermita und weiter nach San Gregorio Ostiense.

Auch die Fuente abrevadero de Mués gehört zu den konkreten Ortsmerkmalen. Sie verfügt über zwei Ausläufe, die jeweils ein beckenförmiges Viehtränkebecken mit Wasser versorgen. Das Castro de Murillo bewahrt seine Mauern und beherrscht einen strategischen Übergang. Die Anlage wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. aufgegeben. So stehen in und um Mués römische Infrastruktur, mittelalterliche Herrschaftsgeschichte, religiöse Traditionen, Kunst und historische Wege nebeneinander.

Weitere Ziele: Torres Del Río, Oronz, Ultzama, Oiz, Zilbeti, Lérruz, Orkoien und Oláibar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Navarra.

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