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Almandoz zwischen Belate, Pilgerwegen und steinerner Geschichte

Unterkünfte in Almandoz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Belate, Marmor und die Lage von Almandoz

Almandoz liegt innerhalb des als Zone besonderer Erhaltung ausgewiesenen Gebiets Belate, ZEC ES2200018. Das Naturgebiet Belate ist durch Buchenwälder, Torfmoore sowie eine vielfältige wild lebende Flora und Fauna geprägt. Ein weiteres prägendes Element der örtlichen Geologie und Identität sind die noch aktiven Marmorbrüche von Almandoz.

File:Almandoz, Baztan. Nafarroa, Euskal Herria.jpg File:Almandoz, Baztan. Nafarroa, Euskal Herria.jpg Foto: Euskaldunaa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Für Ihre räumliche Orientierung liegt Almandoz 34 km von Pamplona entfernt. Der Ort ist über die N-121-A sowie die nach der Ausfahrt des Almandoz-Tunnels gelegene Kreuzung erreichbar.

Kirche San Pedro und historische Zeugnisse

Die Kirche San Pedro und die Überreste der früheren Kirche gelten als Sehenswürdigkeiten von Almandoz. Die Pfarrkirche San Pedro wurde am 11. November 1956 eingeweiht und neben den Ruinen der alten Pfarrkirche errichtet. Im Kirchenraum befindet sich ein frühbarocker Retabel der Jungfrau vom Rosenkranz aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Außerdem enthält San Pedro einen Retabel des heiligen Antonius aus dem frühen 18. Jahrhundert, der mit Geld eines aus Amerika zurückgekehrten Auswanderers finanziert wurde. Im Juni wird in Almandoz das Fronleichnamsfest gefeiert.

Auch die Bauwerke und archäologischen Spuren erweitern das historische Bild. Palacio Galtzaga ist ein Palast des Typs „palacio cabo de armería“ aus dem 18. Jahrhundert in Almandoz. Das Gebäude wurde vollständig restauriert und in einen Beherbergungsbetrieb umgewandelt. Jauregia gehört zu den in alten Verzeichnissen geführten Palästen des Typs „palacio cabo de armería“; sein nach links ausgerichtetes Wappen ist heraldisch mit einer unehelichen Abstammung verbunden. An der Fassade von Casa Etxatoa zeigt eine Arbeit des Kunsthandwerkers Fernando Aguerre das Zusammenspiel von Holz und Stein.

Zu den steinernen Zeugnissen gehören außerdem der Dolmen Apurtxi, der zum megalithischen Sektor Almándoz-Gaztelu in Almandoz gehört, und die Überreste des Belags einer römischen Straße neben der Straße nach Velate. Die drei Brücken Goikure, Iturriotz und Marín bestehen aus behauenen Steinquadern und bewahren ihre historische Bausubstanz.

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Pilgerweg und Rundwanderung

Der Camino de Santiago Baztanés führt durch Almandoz auf seinem Weg nach Belate. Von Almandoz aus führt er in die ersten Anstiege zum Pass von Belate. Eine Rundwanderung beginnt und endet in Almandoz, folgt dem Camino de Santiago Baztanés bis zur Venta de San Blas und führt über den Höhenrücken zur Ermita de Santa Bárbara.

Im näheren Umfeld von Almandoz bietet die Ermita de Santa Bárbara Panoramablicke auf Almandoz, Berroeta und weitere Ortschaften im Baztan. In Belate liegt außerdem die Ermita de Santiago, ein kleines romanisches Bauwerk, das mit den Pilgern und Wanderern auf dem Weg nach Pamplona verbunden ist. Die historischen Sakralbauten, die Wege über Belate und die Natur des Schutzgebiets geben Almandoz unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise zwischen Landschaft, Ortsgeschichte und Bewegung.

Weitere Orte

Ziga, Maya und Arizcun

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Baztan.

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