Aibar: Romanik, Geschichte und Natur
Unterkünfte in Aibar
Kultur
Aibar verbindet romanische Baukunst, eine markante historische Ortsstruktur und Erinnerungsorte rund um frühere Lebensweisen. Die Parroquia de San Pedro de Aibar gilt als bedeutendes Beispiel der navarresischen Romanik und als eine der ältesten romanischen Kirchen Navarras mit monumentaler Skulptur. Die Iglesia de San Pedro in Aibar verbindet romanische und gotische Stilelemente. Ihre Ursprünge reichen bis ins Jahr 1146 zurück. Ursprünglich war sie ein dreischiffiger Bau mit drei halbrunden Apsiden; dabei war das Mittelschiff breiter als die Seitenschiffe.
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Foto: Centro Nacional de Información Geográfica via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Im historischen Zentrum von Aibar/Oibar winden sich Straßen und Häuser in halbkreisförmigen Verläufen den Hügel hinauf zu einer früheren Anlage, die von einer Befestigungsmauer gekrönt war. Der Portal de la Hueca markiert den höchsten Punkt des Hügels von Aibar. Dort wurde die erste Siedlung von einer heute verschwundenen Verteidigungsburg geschützt. So liegen Ortsgeschichte, Bauformen und die Entwicklung des Siedlungsplatzes in einem eng verbundenen historischen Bild.
Das Casa-museo de los Oficios y la Memoria de Aibar vermittelt die traditionelle Kultur der Region, die frühere Lebensweise und das immaterielle Kulturerbe des Ortes anhand von Wein, Öl und Getreide. Nach vorheriger Vereinbarung sind dort geführte Besichtigungen mit eingeschlossener Verkostung möglich.
Abenteuer und Wege
Etwa 3 km von Aibar entfernt liegt Artamendia Aventura, ein Abenteuerpark in der Natur unter einem alten Eichenwald. Zu den dortigen Aktivitäten gehören Angebote auf Bäumen, Schaukeln, Netze, Seilrutschen und Hängebrücken. Artamendia Aventura verfügt über zwei Arboristik-Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die sich denselben Bereich im hundertjährigen Eichenwald von Artamendia teilen. Der Circuito de Iniciación ist für Kinder ab 3 Jahren ausgelegt.
Mit dem Umfeld von Artamendia verbunden ist ein etwa 5 km langer Rundweg, der keinen nennenswerten Höhenunterschied aufweist. Parcours, Wald und Rundweg stehen damit als unterschiedliche konkrete Elemente nebeneinander: Auf den Bäumen wechseln sich Schaukeln, Netze, Seilrutschen und Hängebrücken ab, während der Rundweg durch seine Länge und sein ebenes Profil gekennzeichnet ist.
Erneuerbare Energien
Das Aula de Energías Renovables verfügt über zwei große Ausstellungsbereiche und einen audiovisuellen Raum. Erklärungstafeln, Modelle zu den verschiedenen Arten erneuerbarer Energie und Videos gehören zu seiner Ausstattung. Vom Aula de Energías Renovables aus werden Besuche von Anlagen für erneuerbare Energien in der Comarca organisiert. Außerdem gibt es Experimentieraktivitäten mit natürlichen Brennstoffen unter dem Motto „Hazlo tú mism@“.
Weitere Orte: Ollo, Murchante, Donamaria, Etxalar, Armañanzas, Azkarate, Yesa und Araitz.
Natur
Die Balsa de La Mueda ist ein 12 Hektar großes natürliches Feuchtgebiet mit Zugvögeln wie Rohrdommeln, Störchen und Kranichen. Das Vogelbeobachtungs-Observatorium an der Balsa de La Mueda besteht aus einer einfachen Holzhütte mit Sichtschlitzen, von der aus sich Vögel beobachten lassen.
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