El Sabinar: Landschaft, Wege und gelebte Tradition
Unterkünfte in El Sabinar
El Sabinar verbindet Landschaft, Geschichte und Feste zu einem Reiseziel mit eigenem Charakter. Der Name geht auf die Sabina zurück, eine Baumart, die im Land der antiken Sabiner sehr häufig war. Diese Verbindung von Natur und Ortsgeschichte zieht sich durch viele Facetten des Ortes.
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Foto: Lavaderos públicos via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Landschaft zwischen Feldern, Felsen und Sabinen
Die Landschaft von El Sabinar verbindet mit Weizen oder Gerste bepflanzte Ebenen mit Felsklippen und Felsschutzdächern. In diesen Felsschutzdächern sind Überreste von Felsmalereien sichtbar. So liegen landwirtschaftlich geprägte Flächen und eindrucksvolle Felsformen unmittelbar in einem gemeinsamen Landschaftsbild.
Zur Natur von El Sabinar gehören außerdem Karstlandschaften in den Calares de la Santa. In den Landschaften rund um El Sabinar gibt es einige jahrhundertealte Exemplare der Weißspanischen Wacholder, die zum Welterbe erklärt wurden. Zu den Tieren in den Landschaften rund um El Sabinar zählen Bergziegen, Falken, Uhus, Adler und Alpenkrähen.
Im Wald, der El Sabinar seinen Namen gab, können Sie auf dem GR 7 einen markierten Rundweg gehen. Die Strecke führt über die Südseite des Cerro del Castellar, zwischen Feldern und monumentalen Sabinen, bis zum Calar de la Santa. Der Weg verbindet damit Wald, offene Flächen und markante Landschaftspunkte in einem zusammenhängenden Erlebnis.
Historische Spuren im Ort
Die Ermita de San Bartolomé stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der rechteckige, einschiffige Bau mit Satteldach bewahrt die Strukturen der Barockzeit und steht damit für die religiöse und architektonische Geschichte von El Sabinar.
Auch die Errichtung einer Tercia, also eines Getreidesilos, in El Sabinar während der Frühen Neuzeit spiegelt die Bedeutung des Ortes für die Encomienda de Santiago wider. Der Begriff verweist dabei nicht auf eine moderne Funktion, sondern auf eine historische Verbindung, die im Ortsbild und in der Geschichte des Ortes ihren Platz hat.
Fiestas und religiöse Traditionen
Die Fiestas in El Sabinar zu Ehren des Schutzpatrons San Bartolomé finden vom 20. August bis zum 26. August statt. Der Zeitraum gibt der örtlichen Festtradition einen klaren Platz im Jahreslauf und macht San Bartolomé zum Mittelpunkt dieser Feierlichkeiten.
Bei den Fiestas zu Ehren des San Bartolomé werden der Schutzpatron und die Virgen de la Rogativa an einem Festabend gemeinsam in einer Prozession mitgeführt. Religiöse Tradition und gemeinsames Feiern treten dabei in einer einzelnen, festlich geprägten Veranstaltung zusammen.
Eine weitere Besonderheit ist die jährliche Romería des Santuario de la Rogativa. Sie umfasst einen mehrtägigen Weg, bei dem das Bildnis des Heiligtums in El Sabinar übernachtet. Damit gehört auch eine mehrtägige religiöse Wegtradition zum kulturellen Profil des Ortes.
El Sabinar auf einer Route durch Moratalla
Die Route „Ruta 1: Pequeños Núcleos de Población Moratalla“ ist eine leichte, 45 Kilometer lange Einwegstrecke mit dem Auto. Sie führt von Moratalla über Bejar, Campo de San Juan, El Sabinar, Calar de la Santa und Benizar.
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