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Calasparra: Natur, Höhlen und Reisfelder

Unterkünfte in Calasparra

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Calasparra liegt der Sendero del Bayo, ein Rundweg von etwas mehr als 6 km. Er eignet sich zum Wandern und für Naturerlebnisse. Der Weg steht dabei nicht allein: Zwischen Schlucht, Flusslandschaft, Höhlen und Reisfeldern verbindet Calasparra ganz unterschiedliche Seiten eines Ortes.

File:Calasparra desde el castillo.jpg File:Calasparra desde el castillo.jpg Foto: Anidae via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Natur

Der Cañón de Almadenes ist ein geschütztes Naturgebiet der Región de Murcia. Der Canyon wurde vom Río Segura geformt, verläuft durch Calasparra und Cieza und bewahrt wertvolle Reste von Auwald. Im Cañón de Almadenes werden Wandern, Canyoning und insbesondere Flussfahrten mit einem Schlauchboot oder Kajak angeboten. Bei diesen Fahrten können Besucher den Canyon hinabfahren.

Zu bestimmten Zeiten im Jahr sind die Reisfelder von Calasparra eine touristische Attraktion und ziehen Besucher aus der Region sowie von außerhalb an. Durch die Reisanbaufläche und entlang des Korridors des Río Segura verlaufen touristische Rundwege der Kategorie PR. Sie werden vorzugsweise zu Fuß begangen; während der Aussaat im Frühjahr beziehungsweise der Ernte im Herbst nutzen auch Mountainbiker und Reittouristen diese Wege.

Kultur

Im Gebiet des Cañón de Almadenes im Raum Calasparra liegen die Abrigos del Pozo. Die Felsüberhänge enthalten schematische Felsmalereien aus der Zeit um 4300 v. Chr. mit Darstellungen von Menschen, Tieren und symbolisch aufgeladenen Gegenständen. Besucher können dort einen restaurierten prähistorischen Zugang, einen Holzweg und einen Steg nutzen, der auch für Menschen mit Behinderung geeignet ist.

Die Cueva del Puerto bietet eine geführte, beleuchtete Höhlenroute von 700 Metern durch Galerien und Räume mit unterschiedlichen Speläothemen. Zu sehen sind außerdem Stalaktiten- und Stalagmitenformationen. Zur Besichtigung gehört die Sala de Minerales Luminiscentes, die als einzigartig im Inneren einer Höhle in Europa gilt und etwa 1.500 Mineralien aus aller Welt zeigt.

Das Santuario de la Virgen de la Esperanza de Calasparra befindet sich in einer Grotte nahe dem Río Segura. Der im 17. Jahrhundert aus dem Fels gehauene Tempel beherbergt die beiden Marienbilder La Pequeñica und La Grande. In der Altstadt von Calasparra steht außerdem die Iglesia de San Pedro. Sie ist ein Beispiel des regionalen murcianischen Barocks aus dem 17. Jahrhundert, besitzt drei Schiffe und hat einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes.

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Geschichte

Das Museo Arqueológico im Gebäude Casa Granero bewahrt und zeigt fast 700 archäologische und naturwissenschaftliche Objekte sowie Funde aus dem Gemeindegebiet und seiner Umgebung. Diese reichen von der Altsteinzeit bis zur muslimischen Kultur des 13. Jahrhunderts. In der zweiten Etage sind schwere Maschinen aus dem 19. Jahrhundert aus der Reismühle der Condes del Valle de San Juan erhalten. Dort stehen auch Werkzeuge für Aussaat, Ernte und Einsammlung des Reises sowie von Einwohnern gestiftete ethnografische Gegenstände.

In der ersten Etage des Museums werden die Reisanbaufläche der Comarca, der Anbauprozess und Rezepte mit Reis als Hauptzutat erläutert. Außerdem sind historische Fotografien der Reisbäuerinnen und Reisbauern sowie verschiedene Reissorten aus Calasparra zu sehen. So treffen im Museum archäologische Funde, regionale Landwirtschaft, Handwerk und Alltagsgeschichte aufeinander.

Weitere Orte

Weitere Orte: Cehegín, Yecla, Henares, San Ginés, Abanilla, El Algar, Los Vidales, Campos Del Río

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Murcia.

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