Valdemoro: Kloster, Kirchen und Naturwege
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Foto: manuel m. v. from Valdemoro, Spain via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Valdemoro verbindet Klosterarchitektur, Kirchen und historische Bauwerke mit ausgeschilderten Rundwegen im Naturraum Bolitas del Airón.
Weitere Reiseziele sind Villaviciosa De Odón, Moralzarzal, Brea De Tajo, Húmera, Humanes De Madrid, El Boalo, Villarejo De Salvanés und Valdilecha.
Kultur und Geschichte
Das Kloster der Clarisas Franciscanas de la Encarnación wurde durch das Dekret 105/2016 der Regionalregierung von Madrid vom 8. November 2016 als Denkmal in der Kategorie Bien de Interés Cultural geschützt. Die Klosterkirche besitzt einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes mit einem dreiteiligen Längsschiff, einem Querschiff und einem großen Hochchor. Nach Abschluss des Baus zog die Gemeinschaft am 19. Mai 1616 unter großen Feierlichkeiten und einer feierlichen Messe in das neue Kloster ein.
Auch die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción wurde 1981 zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt. Die Fresken im Mittelschiff schuf der madrilenische Künstler Van Der Pere. Die Ermita del Santísimo Cristo de la Salud ist ein barocker Bau des 18. Jahrhunderts und entstand ursprünglich als Wegkapelle des 17. Jahrhunderts am früheren Camino Real nach Toledo. Ihr barockes Retabel besitzt salomonische Säulen, Akanthusblätter und Traubenornamente.
Für Kulturinteressierte verbinden sich in Valdemoro das Kloster der Clarisas Franciscanas de la Encarnación, die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción und die Ermita del Santísimo Cristo de la Salud zu unterschiedlichen historischen und architektonischen Themen. Bauform, Fresken, frühere Nutzung und barocke Ausstattung stehen dabei jeweils für eigene Facetten des Ortes.
Zu den weiteren Bauwerken zählt die Fuente de la Villa, die 1605 vom Rat von Valdemoro aus Stein aus Colmenar de Oreja errichtet wurde. Das städtische Waschhaus ist ein Gebäude aus Sichtziegeln mit Mauerwerksausfachungen.
Natur und Wege
Vier ausgeschilderte Naturrouten tragen die Namen Bolitas del Airón, Canteras de Yeso, Entrecerros und Cerro de la Mira. Alle sind Rundwege und können zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd absolviert werden. Die Route Bolitas del Airón bietet eine 12,19 Kilometer lange, leichte Rundstrecke, Canteras de Yeso eine 8,29 Kilometer lange, leichte Rundstrecke. Entrecerros ist eine 15,60 Kilometer lange Rundstrecke mit mittlerem Schwierigkeitsgrad.
Im Naturraum Bolitas del Airón führt außerdem ein mehr als 3.200 Meter langer Rundkurs über einen umlaufenden Weg und mehrere Querverbindungen; er eignet sich zum Wandern, Joggen und Radfahren. Der 44 Hektar große Naturraum beherbergt die wichtigste Reserve der Region des Paradiesbaums Elaeagnus angustifolia. Außerdem verfügt er über einen Besucherparkplatz mit Platz für 200 Fahrzeuge.
Feste und Anreise
Am 25. April wird im Naturpark Bolitas del Airón das San-Marcos-Fest gefeiert, verbunden mit einer auf die Agrargemeinschaften bezogenen Tradition, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, sowie mit öffentlichen Freizeit- und Unterhaltungsangeboten.
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