Pelayos de la Presa: Stausee, Kloster und Felsmalereien

File:Pelayos de la Presa (Madrid) - panoramio.jpg File:Pelayos de la Presa (Madrid) - panoramio.jpg Foto: velomartinez via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wasserlandschaft und geschützte Natur

Pelayos de la Presa verbindet den Stausee San Juan mit historischen Orten und Wegen durch die Natur. Der Stausee San Juan hat mehr als 50 Kilometer Uferlinie und verfügt über 14 Strände. Im Stausee San Juan ist das Baden erlaubt. El Muro ist ein bedeutendes Erholungsgebiet in Pelayos de la Presa und zugleich eine offiziell erfasste Badestelle.

Der Stausee San Juan liegt in den Gemeinden San Martín de Valdeiglesias und Pelayos de la Presa. Geschützt ist er durch die ZEPA Encinares de los ríos Alberche y Cofio sowie das LIC/ZEC Cuencas de los ríos Alberche y Cofio. Damit stehen am Wasser sowohl die weitläufige Uferlinie als auch eine Landschaft mit ausgewiesenen Schutzgebieten im Blickpunkt.

Die Senda del Yelmo

Für Bewegung in dieser Landschaft steht die Senda del Yelmo. Der Wanderweg verbindet eine Forstpiste, Kiefernwälder und natürliche Aussichtspunkte. Ein großer Teil der Senda del Yelmo verläuft am Stausee San Juan entlang und bietet weite Ausblicke. Der Cerro del Yelmo ist der Höhepunkt der Senda del Yelmo: ein Granitdom mit Panoramablick auf den Stausee San Juan. Das Umfeld der Senda del Yelmo ist als Zone zum besonderen Schutz der Vögel ZEPA 56 ausgewiesen und dient Arten wie dem Iberischen Kaiseradler, dem Schwarzstorch und dem Mönchsgeier als Lebensraum.

Kloster und Baugeschichte

Den kulturellen Schwerpunkt bildet das Kloster Santa María la Real de Valdeiglesias in Pelayos de la Presa. Es ist die bedeutendste erhaltene Klostergründung des Zisterzienserordens in der Comunidad de Madrid. Der Klosterkomplex umfasst aufeinanderfolgende Bau- und Veränderungsphasen von seiner Gründung im 12. bis zum 18. Jahrhundert. Die Klosterkirche von Santa María la Real de Valdeiglesias besitzt drei Apsiden, ein Querhaus und ein einschiffiges Langhaus. Das Kloster kann selbstständig anhand von Erläuterungstafeln und Illustrationen besichtigt werden; geführte Besichtigungen dauern ungefähr eine Stunde.

Felsbilder, Kirche und lokale Termine

Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Felsmalereien von La Enfermería befinden sich in Felsunterständen und wurden mit natürlichen Pigmenten aus Mineralien und Pflanzen ausgeführt. Die prähistorischen Felsmalereien von Pelayos de la Presa wurden in den 1980er-Jahren am Cerro de San Esteban entdeckt. Zwei feste Termine ergänzen diese Kulturthemen: Am 5. Januar führen Kinder in Pelayos de la Presa ein lebendes Krippenspiel auf. Vom 30. Januar bis zum 1. Februar findet ein Triduum zu Ehren des heiligen Blasius statt.

Der Abenteuerpark Aventura Amazonia Pelayos ist derzeit geschlossen, nachdem ein Feuer den Park vollständig zerstört hat.

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