Carabaña zwischen Vías Verdes, Quellen und Kirchengeschichte

File:Jabón Sales de Carabaña (Baldrich 1924) cartel publicitario de cerámica en la estación de metro Sevilla (Madrid).png File:Jabón Sales de Carabaña (Baldrich 1924) cartel publicitario de cerámica en la estación de metro Sevilla (Madrid).png Foto: Raimundo Pastor via Source, CC BY-SA 4.0

Carabaña ist Ausgangs- und Durchgangspunkt zweier Vías Verdes mit unterschiedlichem Verlauf. Die Vía Verde del tren de los 40 días beginnt hier und führt über 14 Kilometer auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke nach Estremera; für den Rad- und Fußverkehr wurde sie hergerichtet. Die Vía Verde del Tajuña verläuft bei Kilometer 29 durch Carabaña und steigt dort sanft in Richtung Orusco an.

Weitere Reiseziele: Leganés, Titulcia, Loeches, El Berrueco, Chinchon, Collado-Villalba, Piñuécar und Fuenlabrada.

Natur und Wege

Die Vía Verde del Tajuña verläuft parallel zum linken Ufer des Tajuña und führt durch Pappelbestände, Weinberge, Olivenhaine und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Südwestlich des Ortszentrums zweigt ein Weg von der Vía Verde ab. Er verläuft zwischen Olivenbäumen, Mandelbäumen und aromatischen Pflanzen. Bei Wegen auf ehemaligen Bahntrassen lohnt es sich, vor dem Aufbruch die aktuellen Streckenbedingungen und gegebenenfalls geltende Hinweise für Rad- und Fußverkehr zu prüfen.

Quellen und Landschaft

Manantiales y balneario de Carabaña ist unter der Kennung TM032 im Spanischen Inventar geologischer Interessensgebiete verzeichnet. Die ursprünglichen Quellen von Carabaña liegen in La Mina am Südwesthang des Cerro de Cabeza Gorda, am Rand des Bachs beziehungsweise Schluchtenlaufs der Salina. Die Thermen von Aguas de Carabaña sind in den Fels gehauen; ihr Wasser stammt aus der Quelle La Favorita am Fuß des Cerro de la Cabeza Gorda. La Isla ist ein Naturraum, der seit Jahrzehnten zu den bevorzugten Erholungs- und Freizeitorten der örtlichen Bevölkerung zählt.

Die ursprünglichen Quellen sind über Kilometer 3,3 der M-231 zwischen Carabaña und Villarejo de Salvanés oder über Kilometer 7,8 der M-704 zwischen Tielmes und Carabaña erreichbar. Anschließend führt eine Abzweigung über den Tajuña in 1,5 Kilometern zu den alten Quellen.

Kultur und Tradition

Die Iglesia de la Asunción de Nuestra Señora stammt aus der Zeit vor dem 14. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde sie von Bartolomé Bustamante wiederaufgebaut. Im Inneren teilen zehn ionische Säulen das dreischiffige Kirchengebäude. Die Darstellung der Passion Christi in Carabaña ist seit 1988 als Aufführung am Karfreitag überliefert. Für eine Aufführung am Karfreitag sollten das konkrete Veranstaltungsdatum und die Anfangszeit vor der Reise bestätigt werden.

Wasser und Olivenöl

Der Komplex La Favorita für natürliche Mineralwässer umfasst eine Abfüllfabrik aus dem späten 19. Jahrhundert und den kleinen Chávarri-Bahn-Haltepunkt aus dem frühen 20. Jahrhundert. An diesem Haltepunkt wurde abgefülltes Wasser versandt. Die Cooperativa de Aceite de Oliva Santa Lucía produziert natives Olivenöl extra aus den Olivensorten Cornicabra, Manzanilla, Gordal und Carrasqueño. Die Genossenschaft verfügt über einen Laden mit Direktverkauf an die Öffentlichkeit am Wochenende von 10 bis 14 Uhr. Öffnungszeiten eines Ladens mit Direktverkauf können sich ändern; deshalb ist eine Prüfung der aktuellen Zeiten vor dem Besuch sinnvoll.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Madrid.

Unterkünfte in Carabaña vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter