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Los Molinos de Ocón: Kirchen, Ölmühle und Landschaft

Unterkünfte in Los Molinos de Ocón

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchen und Aussichtspunkte

Am höchsten Punkt von Los Molinos steht die Iglesia parroquial de San Babil. Im Bodegas-Viertel von Los Molinos befindet sich die Ermita de Santa María de Velilla. Für kulturinteressierte Reisende stehen damit zwei konkrete Bauwerke im Mittelpunkt, die den Ort auf unterschiedliche Weise prägen.

File:Ermita de Velilla-Los Molinos de Ocon-19423.jpg File:Ermita de Velilla-Los Molinos de Ocon-19423.jpg Foto: Juanma232 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Von der Plattform der Ermita de Santa María de Velilla bieten sich außergewöhnliche Ausblicke auf mehrere Orte von Ocón, darunter Los Molinos, Pipaona und Las Ruedas, auf das Castillo de La Villa sowie auf das Naturgebiet Sierra la Hez. Teile der Ermita de Santa María de Velilla stammen aus dem 16. Jahrhundert; im 18. Jahrhundert wurde sie umfassend umgebaut. Die Ermita eignet sich damit als Schwerpunkt für eine Reise, bei der Landschaft und Baugeschichte gleichermaßen interessieren.

Die Iglesia de San Babil wurde im 17. Jahrhundert unter Mitwirkung von Juan und Martín de Alzaga errichtet. In der Iglesia de San Babil befindet sich ein lebensgroßes Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert in einem klassizistischen Altaraufsatz. Für eine Kulturreise lässt sich San Babil somit über seine Entstehungszeit und seine sakrale Ausstattung erschließen, ohne dass der Bau auf ein einziges historisches Detail reduziert wird.

Ölmühlentradition und erhaltene Räume

Die ehemalige genossenschaftliche Ölmühle der Dörfer von Ocón, Trujal de Ocón, befindet sich in Los Molinos. Die Trujal de Ocón bewahrt ihre ursprünglichen Räume, Maschinen und traditionellen Mechanismen zur Herstellung von Olivenöl unverändert. Auf der Zwischenetage der Trujal de Ocón ist die Unterkunft der saisonal im Ölmühlenbetrieb arbeitenden Beschäftigten erhalten. Für Reisende mit Interesse an regionaler Alltags- und Wirtschaftsgeschichte ist die Trujal de Ocón dadurch ein eigenständiger kultureller Schwerpunkt.

Fuente Grande und historische Alltagsarchitektur

Fuente Grande ist ein Naturgebiet, in dem das Wasser der Sierra gesammelt, kanalisiert und weiter nach El Redal geleitet wird. Fuente Grande verfügt über einen Bereich für Erhaltungsübungen, Tische, Bänke und viel Schatten durch Pappelhaine. Heute dient Fuente Grande, besonders im Sommer, der Freizeit und Erholung der Einwohner. Wasserführung, schattige Pappelhaine und die heutige Nutzung geben dem Naturgebiet ein klar erkennbares eigenes Profil.

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Das Lavadero de Los Molinos liegt neben dem Weg, der aus dem Ort in Richtung Pipaona führt. Das Lavadero de Los Molinos ist ein schlichtes Gebäude aus Mauerwerk mit gerundeten Bruchsteinen, einem Satteldach und einer Holzbalkendecke. Für kulturinteressierte Reisende ergänzt dieses Bauwerk die Kirchen und die Ölmühle um ein Beispiel historischer Alltagsarchitektur. Seine Materialien und die einfache Konstruktion stehen dabei im Mittelpunkt.

Reitroute durch ländliche Wege

Die Reitroute verläuft größtenteils über unbefestigte ländliche Wege mit sanften Steigungen. Die Reitroute ist von der Real Federación de Hípica Española homologiert. Damit gehört neben Sakralbauten, Ölmühlentradition und Naturgebiet auch ein klar benennbarer Aktivitätsaspekt zum Bild von Los Molinos de Ocón.

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Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele: Castroviejo, Entrena, Ojacastro, Nájera, Alesón, Santurde De Rioja, Navarrete, Zorraquín.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Rioja.

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