Ojacastro zwischen Bergwegen, Kapellen und Festen
Unterkünfte in Ojacastro
Bergwege mit unterschiedlichen Ansprüchen
In Ojacastro treffen Bergwege, besondere Sakralbauten und Festtraditionen auf eine Küche mit regionalem Charakter. Der Paseo de Garay ist eine 16,7 Kilometer lange Route mit 661 Höhenmetern und mittlerem bis hohem Schwierigkeitsgrad. Länge, Höhenmeter und Anspruch prägen den Charakter dieser Tour und geben der Tagesplanung einen klaren Rahmen.
Ojacastro bietet vielfältige Spaziergänge und Bergwanderrouten für Wanderer, Radfahrer und Menschen, die ruhige Spaziergänge bevorzugen. Mehrere BTT-Routen verlaufen auf Wegen durch die Berge und das Umland. Auf den Bergwegen rund um Ojacastro lässt sich eine vielfältige Flora und Fauna beobachten. Spaziergang, Wanderung und Radtour setzen damit unterschiedliche Akzente in derselben Landschaft.
Sakralbauten mit eigenständigen Merkmalen
Besonders eigenständig wirkt die Ermita de la Ascensión. Sie hat innen eine halbkreisförmige und außen eine polygonale Apsis; diese Gestaltung gilt als einzigartig in der riojanischen Kunst. Die Ermita bewahrt Fresken mit Darstellungen des Letzten Abendmahls und der Epiphanie. Neben den Fenstern sind vier Benediktineräbte dargestellt. In der Siedlung Santasensio wurde die Kapelle zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert errichtet; sie ist eine spätromanische Kapelle im Übergang zur Gotik.
Ein anderes architektonisches Gesicht zeigt die Ermita del Ángel: Sie ist ein Beispiel volkstümlicher Architektur mit Fachwerk und Mauerwerk. Die Kapelle liegt ungefähr einen halben Kilometer vom Ortszentrum entfernt und in der Nähe eines alten Eishauses.
Feste zwischen Prozession, Handwerk und Hirmentradition
Auch die Feste geben dem Ort feste Bezugspunkte im Jahreslauf. Die Fiestas de Gracias in Ojacastro finden am letzten Augustwochenende statt; die örtliche Tanzgruppe begleitet die religiöse Prozession. Die Feria de ganado y artesanía agroalimentaria in Ojacastro findet am Wochenende statt, das dem 12. Oktober am nächsten liegt, und wird seit 2003 veranstaltet. La Magdalena umfasst am Wochenende um den 22. Juli eine Exkursion nach Zabárrula, gilt als altes Hirtenfest und wird von einem gemeinsamen Essen begleitet.
Zur regionalen Küche gehören patatas con chorizo und caparrones, die als typische Gerichte der Gegend hervorgehoben werden. Der gemeinschaftliche Eintopf zu San Antón wird mit Ackerbohnen, Zwiebeln, hausgemachter Chorizo, Bohnen, Knoblauch, Gewürzen und Schinkenknochen zubereitet. Damit reicht der kulinarische Blick von typischen Gerichten bis zum gemeinsam gekochten Festessen.
Weitere Reiseziele: Villalobar De Rioja, Munilla, Grávalos, Grañón, Villarejo, Bobadilla, Panzares und Briones.
Eine lineare Route über die ehemalige Station
Die als Etappe 1 bezeichnete lineare Route von Santo Domingo de la Calzada nach Ezcaray verläuft über die ehemalige Station von Ojacastro und ist 13,9 km lang. Neben dem Paseo de Garay steht damit eine zweite Route mit eigener Länge und eigenem Verlauf im Ortskontext.
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